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Bieneninstitut Kirchhain

Bieneninstitut Kirchhain

Erlenstraße 9
35274 Kirchhain

Hinweis zu den Lehrgängen für das Jahr 2017
Weitergehende Infos zu den Kursen und der Anmeldung zu allen Lehrgängen finden Sie  auf der Homepage des Bieneninstituts.
Hier können Sie sich online anmelden.
Die Anmeldung per Post oder Mail ist NICHT mehr möglich.
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Die Milben im Spätsommer und Herbst

Entgegen manchem „Unkenruf“ aus dem Frühjahr, hatten wir bisher keinen außergewöhnlich hohen Befall an Varroamilben. Die Meldungen aus Hessen sind auf durchschnittlichem Niveau, manchmal sogar auf unterdurchschnittlichem Niveau. Also kein Grund zur Panik. Allerdings sollte das nicht zu leichtfertigem und nachlässigem Umgang verleiten. Gerade, wenn Sie außergewöhnlich niedrige Milbenzahlen ermitteln, sollten Sie die Werte kritisch hinterfragen. 

Ermittlung des Milbenbefalls 

Der natürliche Milbenbefall lässt sich entweder über die Gemülldiagnose oder direkt über die Auswasch- oder Puderzuckermethode bestimmen. Beide Verfahren sind geeignet und  haben ihre Vor- und Nachteile. Auch können Sie mit beiden Verfahren falsche Werte erzeugen. Bei der Gemülldiagnose können Sie zu kurze Messzeiträume wählen, den Milben die Flucht vom Bodenschieber erlauben oder ungebetene Mitesser am Bodenschieber haben. Bei der Befallsmessung durch Auswaschen oder Puderzucker ergeben sich falsche Werte durch ein falsches Bienengemisch, durch feuchten, klumpigen Puderzucker und feuchte oder nektarerbrechende Bienen. Über alle Methoden hinweg kann gesagt werden: Wenn Messfehler entstehen, dann werden meistens zu niedrige Befallsgrade ermittelt. Ungewöhnlich niedrige Werte sollten genau betrachtet werden. 

Apitraz

Es liegen erste ernst zu nehmende Erkenntnisse vor, dass Apitraz nur unzureichend wirkt. Wenn Sie Apitraz eingesetzt haben, überprüfen Sie unbedingt den Wirkungsgrad der Behandlung. Grundsätzlich empfehle ich derzeit die bewährten Behandlungskonzepte auf Basis von Ameisensäure / Oxalsäure und die „neuen“ biotechnischen Bekämpfungskonzepte wie Brutentnahme oder Königinnenkäfige. 

Bisher entspannt

Kann sich aber noch ändern. Es scheint so, als wolle der Herbst den als zu kühl und regnerisch empfundenen Sommer wieder gut machen. Es ist warm und ungewöhnlich mild. Sollte dieses warme Wetter sich bis Ende Oktober fortsetzen, werden die Völker mit anhaltender Bruttätigkeit reagieren. Dann werden sich die Milben auch wieder gut vermehren können. Vielleicht holen auch die Milben den „schlechten Sommer“ nach. Deshalb gilt: „Wer zählt, weiß Bescheid“. Oder noch besser: „Wer richtig zählt, weiß wirklich Bescheid“.

Christian Dreher, Bieneninstitut Kirchhain

Im Blickpunkt

 

Belegstellen für Honigbienen

Die Verordnung über Schutzbezirke für Belegstellen für Honigbienen wurde zum 16.08.2016 novelliert. Sie schafft die Grundlage für den langfristigen Erhalt bestimmter Zuchtrichtungen durch die reine Anpaarung von Bienenköniginnen und ist damit eine wesentliche Grundlage guter Zuchtarbeit in Hessen. Der Verordnungstext sowie ein darauf abgestelltes Antragsformular zur Anerkennung entsprechender Schutzbezirke finden Sie hier.

Neues Lehrgangskonzept der Grundlehrgänge für Anfänger

Die Grundlehrgänge für Anfänger werden im kommenden Jahr neu gestaltet.

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Behalten Sie Ihre Völker im Blick!

Es deutet sich an, dass die Kirschessigfliege dieses Jahr ein Thema wird. Die Kirschessigfliege befällt alle weichschaligen Obstarten.
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Wechsel an der Spitze der Imkerberatung in Hessen

Zum 01.05.2016 übernimmt Christian Dreher die Fachberaterstelle für Bienenhaltung von Bruno Binder-Köllhofer, der in der Nachfolge von Armin Spürgin als Bienenfachberater nach Freiburg wechselt.
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Landwirte und Imker in Partnerschaft

pdf Neuauflage der Broschüre "Landwirte und Imker in Partnerschaft" 2015

Jahresbericht 2015

Wie in den Vorjahren möchten wir einige wichtige Projekte und Ergebnisse aus dem Jahresbericht des Bieneninstituts Kirchhain vorstellen:
pdf Jahresbericht 2015

Unser Zuchtmaterial für 2016 ist restlos ausverkauft

Bestellungen über Zuchtmaterial für 2017 sind ab 1. September 2016 schriftlich mit vollständiger Anschrift und der Telefonnummer per E-Mail, Fax oder Post möglich.

Kleiner Beutenkaefer

Kleiner Beutenkäfer in Kalabrien/Italien

Mitte September 2014 wurde in der Region Kalabrien in der Nähe Gioia Tauro der Befall von Bienenvölkern mit dem Kleinen Beutenkäfer festgestellt. Seit Jahresbeginn wurde in der 20km Sperrzone und in der 100 km Beobachtungszone kein weiterer Befall festgestellt. Im Oktober 2015 wurden erneut Beutenkäfer im Sperrgebiet festgestellt.

Nachfolgende erhalten Sie Informationen über den Ausbruchsherd in Kalabrien/Italien.

Kurzbeschreibung/„Steckbrief“ des FLI:
pdf Der Kleine Beutenkäfer

Ausführliche Beschreibung des FLI:
pdf Der Kleine Beutenkäfer - Aethina tumida

Informationen vom mit uns kooperierenden LAVES Bieneninstitut Celle:
pdf Infobrief
20. Oktober 2014

Karte mit den Feststellungen seit September 2015
27.11.2015

Wir empfehlen Ihnen den kostenlosen*, ein- bis zweiwöchig erscheinenden Infobrief Bienen@Imkerei zu abonnieren. Seit Januar 2009 beteiligt sich das LLH Bieneninstitut Kirchhain an der Herausgabe. Sie erhalten dann zeitnah aktuelle Informationen zur Bienenhaltung der Institute Mayen, Münster, Kirchhain und Veitshöchheim. Frühere Ausgaben erhaltern Sie auf den Seiten des Dienstleistungszentrums "Ländlicher Raum" von Rheinland-Pfalz.
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Ansprechpartner/in

  • Nass, Andrea

    Nass, Andrea

    Tel.:

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    Fax:

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