Landesbetrieb Landwirtschaft Hessen

Boden & Düngung

Böden nachhaltig nutzen – Veranstaltungsrückblick

Die Veränderungen des Klimas bedingen Trockenphasen und Starkniederschläge. Eine schlechtere Wasserversorgung unserer Kulturpflanzen und Erosionsereignisse sind Folgen. Um das vorhandene Wasser effizienter zu nutzen und Böden vor Erosion zu schützen, muss die Bodenbearbeitung angepasst werden. Konservierende Bodenbearbeitung und Direktsaat bieten hier Vorteile (z.B. über höhere Bodenbedeckung und Regenwurmaktivität), welche Herr Dr. Walter Schmidt vom Sächsischen Landesamt für Umwelt, Landwirtschaft und Geologie im Rahmen der Boden-Veranstaltung am 28.02.2012 in Ober-Ramstadt erläuterte.

Anschließend referierte Herr Prof. Dr. Tamás Harrach, emeritierter Professor für Bodenkunde der Universität Gießen, zum Thema „Das Bodengefüge (die Bodenstruktur) als Grundlage der Ertragsfähigkeit und als ein empfindliches Gut“.
Das Bodengefüge bzw. die Bodenstruktur beeinflusst die Ertragsfähigkeit. Wasserspeicherung sowie -durchlässigkeit, Durchlüftung, Durchwurzelbarkeit und Tragfähigkeit des Bodens werden vom Bodengefüge beeinflusst. Die mechanische Belastung darf nicht höher sein als die Tragfähigkeit des Bodens, um Schäden zu vermeiden. Wie wirken sich unterschiedliche Bearbeitungssysteme aus und welche Maßnahmen helfen, das empfindliche Gut schützen? Das Erkennen und die Folgen von Bodenschadverdichtungen waren weitere Themen des Vortrags.

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