Landesbetrieb Landwirtschaft Hessen

Boden & Düngung

Düngeverordnung

Die Düngemittelverordnung (DüV) beschreibt die Anwendung von Düngemitteln, Bodenhilfsstoffen, Kultursubstraten und Pflanzenhilfsmitteln nach den Grundsätzen der guten fachlichen Praxis und gibt einen rechtlichen Rahmen für jene vor. Die DüV trat 2006/2007 in Kraft und wurde im Juni 2012 letztmalig abgeändert.

Nach § 5 der Düngeverordnung (DüV) ist jeder Landwirt verpflichtet, für die Nährstoffe Stickstoff (N) und Phosphor (als Phosphat P2O5) jährlich einen betrieblichen Nährstoffvergleich (Gegenüberstellung von Nährstoffzufuhr und Nährstoffabfuhr) zu erstellen.

Der Hessische Leitfaden zur Umsetzung der Düngeverordnung soll helfen, die in der DüV abgehandelten Anforderungen betriebsindividuell umzusetzen. Darüber hinaus unterstützt er bei der Erfüllung der ausgeweiteten Dokumentationspflicht.

Neben diesem Leitfaden bietet der LLH zusätzlich EDV-Programme zur Berechnung von Nährstoffbilanzen und einer Düngebedarfsermittlung an (Stickstoff-Bedarfs-Analyse, kurz SBA).

Nachdem die Europäische Kommission in Brüssel mögliche Konflikte mit der EU-Nitratrichtlinie befürchtet und im Oktober 2013 entsprechend auch ein Vertragsverletzungsverfahren gegen Deutschland eingeleitet hat, wird nun eine abermalige Novellierung der DüV vorbereitet.

Wir halten Sie auf dem Laufenden.

Aktuelle

 

SBA - Stickstoff-Bedarfsanalyse

 Nach den Vorschriften der Düngeverordnung (DüV) sind vor dem Ausbringen wesentlicher N-Mengen (ab 50 kg N/ha und Jahr) für jeden Schlag oder jede Bewirtschaftungseinheit die im Boden verfügbaren N-Mengen zu ermitteln.

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