Landesbetrieb Landwirtschaft Hessen

Marktfruchtbau

Leguminosen

LeguminosenIn den vergangenen Jahren war der Leguminosenanbau in Hessen rückläufig. Durch die neuen „Greeningauflagen“ und dem geänderten „HALM“-Programm ist die Anbaufläche von Leguminosen wieder deutlich angestiegen. Im Jahr 2013 waren es noch knapp unter 3000 ha Ackerland die mit Leguminosen  bestellt waren. 2016 ist der Anbau auf ca. 9000 angestiegen. Somit umfasst der hessische Leguminosenanbau ca. 2% des hessischen Ackerlandes. Den größten Teil davon nimmt die Ackerbohne mit 4350 ha ein, gefolgt von der Körnererbse mit 3200 ha. Die restliche Fläche teilt sich auf, auf die Sojabohne, die Lupine und weitere Körnerleguminosen.

Im Folgenden werden Sie von der Sortenwahl über die Düngung bis zum Pflanzenschutz über alles Notwendige zum erfolgreichen Leguminosenanbau informiert.

Aktuelle Themen

 

Ergebnisse des LSV Sojabohne 2018 und Empfehlungen

Die inländische Produktion an hochwertigen Eiweißfuttermittel deckt nicht den hohen Bedarf, der daher zu einem großen Anteil über den Import von gentechnisch veränderten Sojabohnen gedeckt wird.
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Tipps für den Anbau von Ackerbohnen und Körnererbsen

Körnerleguminosen können bei pflanzenbaulichen Problemen wie Herbizidresistenzen und abfallenden Erträgen von Winterraps in engen, winterfruchtlastigen Fruchtfolgen eine Alternative darstellen.
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Ergebnisse des LSV Körnererbsen und Ackerbohnen 2018 und Empfehlungen

Die zunehmende Nachfrage des Lebensmitteleinzelhandels nach gentechnikfrei erzeugten landwirtschaftlichen Produkten hat viele Landwirte motiviert, sich mit dem Anbau von Körner­leguminosen zu beschäftigen.
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Sortenempfehlungen Leguminosen

Auf Basis der mehrjährigen Versuchsergebnisse der Landessortenversuche werden in Ab­stimmung mit dem Saatbauverband West die in der Tabelle aufgeführten Leguminosen­sorten für die Frühjahrsaussaat 2019 in Hessen empfohlen.
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Lagerung von Ackerbohnen

Um eingelagerte Ackerbohnen vor Verderb zu schützen, sollte deren Wassergehalt, wie bei Getreide, bei ca. 14 % liegen. Bei Saatgut sind eher 15 % anzustreben, um eine gute Keimfähigkeit zu gewährleisten.
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