Landesbetrieb Landwirtschaft Hessen

Marktfruchtbau

Ergebnisse des LSV Sojabohne 2018 und Empfehlungen

Die inländische Produktion an hochwertigen Eiweißfuttermittel deckt nicht den hohen Bedarf, der daher zu einem großen Anteil über den Import von gentechnisch veränderten Sojabohnen gedeckt wird.

Die steigende Nachfrage nach nicht gentechnisch verän­derten Eiweißträgern hat den heimischen Körnerleguminosenanbau wieder in den Blickpunkt gerückt. Sojabohnen stellen immer noch eine Nischenkultur dar, aber trotz Greening-Auflagen ist der Anbau weiter im Aufwind. So wurde die Anbaufläche von 2017 nach 2018 bundesweit um 5000 ha ausgedehnt, mit einem Anbauschwerpunkt in Bayern und Baden-Württemberg. Auch in Hessen wurde der Sojaanbau auf aktuell 645 ha ausgeweitet (Abbildung 1). Aufgrund der Wärmebedürftigkeit der Kultur ist der Anbau auf Gunststandorte beschränkt, in Hessen vor allem auf die südlichen Landesteile. Ertraglich können Sojabohnen meist nicht mit Körner­erbsen oder Ackerbohnen konkurrieren, sie weisen jedoch einen höheren Proteingehalt und eine günstigere Proteinzusammensetzung für den Einsatz in der Schweine- und Geflügel­fütterung auf. In den hessischen Landessorten­versuchen (LSV) wurden im Mittel über die letzten fünf Jahre 12,2 dt/ha Protein geerntet. Der Proteinertrag liegt somit nur knapp unter dem von Ackerbohne (12.9 dt/ha).

Abbildung 1. Anbaufläche von Körnerleguminosen in Hessen (Daten: LLH, verändert nach WI-Bank, Stand: 7/2018).

Abbildung 1. Anbaufläche von Körnerleguminosen in Hessen (Daten: LLH, verändert nach WI-Bank, Stand: 7/2018).

Landessortenversuche mit umfangreichem Prüfsortiment

In Hessen wurden im Anbaujahr 2018 drei Landessortenversuche mit Soja durchgeführt. Sojabohnen wurden in Südhessen im Raum Darmstadt (Leeheim), in der mittelhessischen Acker­bauregion in Fried­berg (Butzbach-Niederweisel) und am Landwirtschaftszentrum Eichhof (Bad Hersfeld) geprüft. Die Versuchsstation Homberg-Mardorf stellt einen Grenz­standort für Sojabohnenanbau dar – daher wurden die Sojabohnenversuche nach dem Anbaujahr 2017 eingestellt.

Sojabohnensorten werden international in 13 Reifegruppen, von sehr frühreif (000) bis tropisch (X) eingeteilt. Im LSV werden frühe (00) und sehr frühe (000) Sorten geprüft. Auch innerhalb der Reifegruppen differenzieren die Sorten im Abreifeverhalten. Da in Deutschland bislang nur vergleichsweise wenige Sojabohnensorten geprüft und zugelassen wurden, stammen viele der Sorten aus europäischen Nachbarländern. Für diese EU-Sorten liegen oft keine oder nur unvollständige Sortenbeschreibungen für Deutschland vor und es ist daher weitgehend unklar, ob das Abreifeverhalten der Sorten unter den hiesigen Umwelt­bedingun­gen durch die angegebene Reifegruppe treffend beschrieben wird.

Sehr frühe Sojabohnen können in Regionen angebaut werden, die für den Anbau von mittelfrühem Körnermais (K240-K250) geeignet sind. Sie erreichen die Reife etwa acht Tage vor frühen Sorten, die sich für Lagen eignen, in welchen mittelspäter Körnermais (K260-K300) sicher abreift. Mittlerweile verfügbare, extrem frühreife 0000-Sorten, wie beispielsweise die auch in Deutschland zugelassene Tiguan, weisen ein deutlich geringeres Ertragspotential auf.

Um den Temperaturansprüchen der Reifegruppen Rechnung zu tragen, wurden sehr frühe Sorten an allen LSV-Standorten, frühe Sorten jedoch nur in Leeheim und Friedberg angebaut. Im Anbaujahr 2018 wurden insgesamt dreizehn 000-Sorten und fünf 00-Sorten (Tabelle 1) in den LSV auf ihre Ertragsleistung und Qualitätseigenschaften geprüft. Angesichts der noch vergleichsweise geringen Anbaubedeutung erscheint der Umfang des Prüfsortimentes relativ groß. Dies ist jedoch auch der Tatsache geschuldet, dass für Sojabohnen bislang keine EU-Sortenprüfung durchgeführt wird, in welcher Züchter in der EU zugelassene Sorten auf ihre Anbaueignung für Deutschland prüfen lassen können. Eine EU-Sortenprüfung fungiert also als eine Art Filter. Sorten, welche die EU-Prüfung erfolgreich absolviert haben, werden dann für die LSV vorgeschlagen.

Die Aussaat der Sojabohnen-LSV erfolgte zwischen dem 19. und 23. April. Aufgrund der konstant überdurchschnittlichen Temperaturen konnte die Ernte bereits Ende August (Friedberg) bis Mitte September (Leeheim), d.h. um einige Wochen früher als in Vorjahren durchgeführt werden. Zwei Sorten aus dem sehr frühen Sortiment (RGT Shouna EU, Coraline) zeigten am Standort Bad Hersfeld eine im Vergleich zu den anderen 000-Sorten stark verzögerte Abreife, so dass für diese Sorten kein Ertrag festgestellt werden konnte. Auch Regina und Alexa wiesen eine deutlich verzögerte Abreife auf, eine Beerntung war jedoch noch möglich.

Hitze- und Trockenstress kosteten Ertrag

Die Ertragsleistung im Anbaujahr 2018 erreichte ein Niveau, welches mit 29,1 bis 32,9 dt/ha deut­lich unter dem der beiden Vorjahre lag (Tabelle 2). Ertragsverluste von 25-27%, die wie bei Ackerbohnen deutlich über denen der anderen Sommerungen lagen, belegen die Sensitivität von Soja­boh­nen gegenüber Hitze- und vor allem Trockenstress.

Höhere Temperaturen in der Jugendphase der Sojabohne sind prinzipiell förderlich für die Entwicklung der Pflanze und ermöglichen eine bessere Un­kraut­unterdrückung. Gehen höhere Tagestemperaturen jedoch mit hohen Nachtempera­turen einher, wird die Biomassebildung reduziert. Wassermangel in der Jugendentwicklung schränkt die Nährstoffaufnahme ein, auch über ein weniger stark ausgebildetes Wurzelsystem.

Wie bei Leguminosen üblich, produzieren Sojabohnen eine Fülle von Blüten, von welchen aber nur 20-80% Hülsen ansetzen. Kurzfristiger Wassermangel in der Blüte/Samenbildung führt zum Ab­werfen von Blüten oder Hülsen, jedoch kann die Pflanze bei nachlassendem Trocken­stress neue Blüten bilden. Bei länger andauerndem Trockenstress, wie im Anbaujahr 2018, hin­gegen, sind die Kom­pen­sationsmöglichkeiten eingeschränkt. Besonders kritisch reagiert Sojabohne auf Hitze- und Trockenstress in der Entwicklungsphase Beginn Samenbildung bis Beginn Samenfüllung (Abbildung 2). Ertragsverluste resultieren vor allem durch eine geringe­re Anzahl Hülsen je Flächeneinheit, während die Anzahl Samen je Hülse weniger stark auf Trocken­stress reagiert. Zur Ertragsminderung trägt außerdem die durch Wasser­mangel einge­schränkte N-Mineralisation im Boden und N-Fixierung der Knöllchen­bakterien bei. In der Samenfüllungsphase führen Hitze- und Trockenstress über eine verkürzte Samen­füllungs­dauer und eine geringere Verfügbarkeit von Assimilaten zu einem reduzierten Samen­gewicht, die Anzahl Samen je Hülse wird weniger beeinträchtigt.

Abbildung 2. Einfluss von Stresseinwirkung zu unterschiedlichen Entwicklungsphasen verschiedener Kulturen auf die Korn- bzw. Samenzahl (nach Calvino und Monzon, 2009).

Abbildung 2. Einfluss von Stresseinwirkung zu unterschiedlichen Entwicklungsphasen verschiedener Kulturen auf die Korn- bzw. Samenzahl (nach Calvino und Monzon, 2009).

Am Standort Friedberg (Ertragsmittel: 29,1 dt/ha) zeigten Acardia (sehr früh) sowie die frühen Sorten Lenka, Bettina und RGT Siroca höhere Erträge (Tabelle 3). RGT Siroca erbrachte auch in Leeheim (Mittel: 30,7 dt/ha) die mit Abstand höchste Ertragsleistung. Am Standort Bad Hersfeld, an welchem nur sehr frühe Sorten geprüft wurden, lagen Amarok, Oblex, Regina und Aurelina ertraglich signifikant vor den restlichen Sorten. Besonders auffällig war die große Streuung des Ertrages zwischen den Sorten an einem Standort als auch zwischen den Standorten für eine betreffende Sorte, was auf eine geringe Ertragsstabilität hindeutet. Eine besonders hohe Streuung zeigten bei den sehr frühen Sorten Toutatis, Obelix und GL Melanie und bei den frühen Sorten RGT Siroca, ES Mentor und RGT Sforza. Im Mittel erbrachten frühe Sorten einen Mehrertrag von 13% im Vergleich zu sehr frühen Sorten. Ein Mehrertrag ist jedoch nicht in jedem Jahr zu beobachten.

Von den dreijährig geprüften Sorten zeigten im sehr frühen Segment Amarok und Coraline eine höhere Ertragsleistung, wobei letztere aber über die Jahre abfällt. Merlin und RGT Shouna erbrachten unterdurchschnittliche Erträge, ebenso wie die zweijährig geprüfte Toutatis. Im frühen Sortiment lagen nur für ES Mentor 3-jährige Daten vor, die eine über dem Durschnitt liegende Leistung aufwies, ebenso wie Lenka und Bettina.

Qualitäten der Sojabohnen

Versuche
Sojabohnenversuchsfeld
Der Protein- und Ölgehalt des Samens wird stark genetisch, d.h. durch die Sorte bestimmt; die in der Kornfüllungsphase vorliegenden Umweltbedingungen wirken jedoch auch modifi­zierend auf die Zusammensetzung des Samens. Die Akkumulation von Öl im Samen hängt vor allem von der während der Samenfüllung ablaufenden Photosynthese ab. Wassermangel und Hitze wirken sich über eine reduzierte Photosyntheseleistung negativ auf die im Samen eingelagerte Ölmenge aus. Der in den Samen akkumulierte Stickstoff hingegen stammt bei Sojabohnen zu 50 bis 100% aus Blattstickstoff, der während der Kornfüllung mo­bilisiert und dann in den Samen verlagert wird. Blatt-Stickstoff kann also als eine Art Puffer fungieren, wenn die N-Versorgung der Pflanze über die N-Fixierung der Knöllchenbakterien bzw. die N-Aufnahme aus dem Boden aufgrund von Trockenheit eingeschränkt ist. Hohe Tem­pera­turen, die oft mit Wassermangel einhergehen, beschleunigen die Geschwindigkeit, mit der Stick­stoff aus dem Blatt in den Samen verlagert wird. Dies zieht ein beschleunigtes Absterben des Blattapparates nach sich und verkürzt die Kornfüllungsphase; ebenso wirkt Wasser­mangel. Insgesamt werden durch Hitze- und Trockenstresseinwirkung geringere Protein- und Ölmengen in den Samen eingelagert.

Diese Zusammenhänge werden durch die in 2018 stark verminderten Rohproteinerträge bestätigt, die mit im Mittel 10.7 dt/ha deutlich unter den Werten von 2017 (14.3 dt/ha) und 2016 (13.8 dt/ha) lagen (Tabelle 4). Durch einen vergleichsweise hohen Proteinertrag zeichneten sich bei den frühen Sorten Amarok und Aurelina aus, die beide über dem Mittel liegende Kornerträge und Rohprotein­gehalte aufwiesen. Toutatis und Sculptor hingegen fielen negativ auf durch geringe Proteinerträge von unter 10 dt/ha, die auf geringe Kornerträge und Rohproteingehalte zurückzuführen sind. Der geringe Proteinertrag von Alexa hingegen ist vor allem bedingt durch den unterdurchschnittlichen Kornertrag. Bei den frühen Sorten wies Bettina den geringsten Rohproteingehalt und Proteinertrag auf. An der Leistungsspitze zeigte sich RGT Siroca, was auf den hohen Kornertrag zurückzuführen ist.

Da die Proteinakkumulation im Samen normalerweise we­niger stark durch Hitze- und Trockenstress beeinträchtigt wird als die Öleinlagerung, sind unter solchen Bedingungen oft höhere Proteinkonzentrationen zu beobachten. Dies konnte für 2018 nicht bestätigt werden – es ist zu vermuten, dass die N-Verlagerung vom Blatt in den Samen durch den Stresseinfluss eingeschränkt war.

Überregionale Auswertung

In einer überregionalen Auswertung nach Hohenheim-Gülzower-Methode wurde die Sorten­leistung gemeinsam für die Anbaugebiete 2 (mittleres Deutschland), 3 (Übergangslagen Süddeutschlands) und 4 (Vorzugslagen Süddeutschlands) analysiert. In die Auswertung gehen nicht nur die für die Anbaugebiete (AG) vorhandenen LSV-Ergebnisse ein, sondern auch die einer Sortenzulassung durch das Bundessortenamt vorangegangene Wertprüfung. Für AG 2 wurde der LSV-Standort Friedberg, jedoch nicht Bad Hersfeld berücksichtigt. Das AG 4 umfasst u.a. den südhessischen Standort Leeheim.

Die Resultate der überregionalen Auswertung für den Kornertrag und Proteinertrag werden in Tabelle 5 präsentiert. Im sehr frühen Segment zeichneten sich Coraline, ES Comandor und Regina durch einen überdurchschnittlichen Korn- und Proteinertrag aus. Auch GL Melanie und Acardia zeigten eine überdurchschnittliche Leistung, allerdings ist die Datenbasis noch relativ gering. Von den frühen Sojabohnensorten fiel RGT Siroca durch einen über dem Mittel liegenden Kornertrag auf, bei allerdings unterdurchschnittlichem Proteinertrag. Zu beachten ist auch hier die noch geringe Datenbasis für diese Sorte. Eine in Korn- und Proteinertrag ausgeglichene gute Leistung zeigte die langjährig geprüfte ES Mentor.

Empfohlene Sojabohnensorten

Die aktuellen und zurückliegenden LSV-Ergebnisse belegen, dass der Ertrag von Sojabohnen auch an Gunststandorten sehr stark zwischen den Jahren schwanken kann. In Jahren mit ungünstigen, kühl-feuchten Witterungsverhältnissen kann die Abreife stark verzögert werden, so dass eine Beerntung oft nicht mehr sicher erfolgen kann, insbesondere auch dann, wenn eine starke Verunkrautung der Bestände vorliegt. Trocken- und Hitzestress, wie im Anbaujahr 2018, resultieren in stark verminderten Erträgen. Für die Sortenwahl sollte daher der Ertragssicherheit eine größere Bedeutung zugemessen werden als der Ertragshöhe, um das Anbaurisiko zu minimieren. Hierzu trägt auch eine ausreichende Standfestigkeit der Sorten bei. Für den Einsatz in der Fütterung ist die Rohproteinkonzentration zu berücksichtigen. Die Sorteneigenschaften sind in Tabelle 1 zusammengefasst. Von den in Hessen geprüften Sorten sind empfehlenswert:

Merlin (000, EU 1997) ist trotz einer unterdurchschnittlichen Ertragsleistung und einem leicht unterdurchschnittlichen Rohproteingehalt vor allem aufgrund der sicheren Abreife zu empfehlen. Die Ertragsstabilität ist zurückzuführen auf eine gute Anpassungsfähigkeit und Kältetoleranz. Die Sorte weist eine geringe Tausendkornmasse auf und ist kurzwüchsig.

Amarok (000, D 2014) weist eine zügige Jugendentwicklung auf, reift allerdings etwas später ab als Merlin und verfügt über eine mittlere Standfestigkeit. Die Sorte erreicht leicht überdurchschnittliche Korn- und Proteinerträge, die über dem Niveau von Merlin liegen, bei guter Ertragsstabilität.

Regina (000, EU 2016) erzielt ein mittleres, stabiles Ertragsniveau und zeichnet sich durch einen hohen Rohproteingehalt aus. Weiterhin verfügt die Sorte über eine mittlere Stand­festigkeit. Die Tausendkornmasse liegt ist hoch.

Zum Probeanbau empfohlen aus dem sehr frühen Sortiment wird Obelix (000, EU 2014). Die Sorte ist charakterisiert durch eine sehr hohe TKM, eine zügige Jugendentwicklung und einen kurzen bis mittleren Wuchs; sie verfügt über eine gute Standfestigkeit. Die Sorte reift etwas später ab als Merlin und erreicht ein mittleres Ertragsniveau bei eher unterdurchschnittlichen Rohproteingehalten.

Aus dem frühen Sortiment voll empfohlen wird ES Mentor (00, EU 2009). Die ertragsstabile Sorte bringt eine gute Ertragsleistung bei etwas überdurchschnittlichen Rohproteingehalten. Sie ist kurzwüchsig, verfügt über eine gute Standfestigkeit und eine durchschnittliche Kornausbildung. In der Jugendentwicklung recht kältetolerant benötigt sie für die Abreife jedoch ausreichend Wärme.

Zum Probeanbau empfohlen wird die mittelfrühe Bettina, die über zwei LSV-Jahre mit überdurchschnittlichen Erträgen überzeugte. Der Rohproteingehalt ist jedoch knapp. Bei mittlerer Wuchshöhe verfügt sie über eine gute Standfestigkeit.

Tabelle 1: Sortenbeschreibungen LSV Sojabohnen 2018, nach Beschreibender Sortenliste des Bundessortenamtes

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Tabelle 2: LSV Sojabohnen Hessen mehrjährige Auswertung (2016-2018), Ertrag absolut (dt/ha, 86% TS) und relativ zum Versuchsdurchschnitt

Ertrag dt/ha, 86 % TS Ertrag rel. zum VD
Jahr 2016 2017 2018 Mittel 2016 2017 2018 Mittel
Orte 4 3 3   4 3 3  
VRS (dt/ha) 38.9 42.7 30.9 37.6 38.9 42.7 30.9 37.6
VD (dt/ha) 38.5 39.7 29.0 36.0 38.5 39.7 29.0 36.0
Teilsortiment „sehr früh“
Merlin EU 33.2 40.3 29.5 34.2  87 101  96  95
Amarok  VRS 38.9 42.7 31.8 37.9 101 108 103 104
RGT Shouna EU 38.9 37.3 29.2 36.2 100  94  98  97
Toutatis  VRS   37.9 26.2 32.0    96  84  
Obelix EU 38.0 40.6 30.9 36.6  99 103 100 101
Coraline EU 43.1 40.1 29.3 39.0 112 101  98 104
ES Comandor EU 40.4 39.6 28.9 36.7 104 100  93  99
Regina EU   40.6 30.8 35.7   102 100  
Sculptor EU 26.8    87  
Alexa EU 26.6    86  
GL Melanie EU 31.1   101  
Aurelina EU 31.8   103  
Acardia EU 34.1   114  
Teilsortiment „früh“
ES Mentor EU 38.8 40.3 33.6 38.2 100 101 112 104
Lenka EU 39.5 34.0 37.6  98 114  
RGT Sforza EU 40.5 31.0 36.7  96 103  
Bettina EU 45.1 31.6 39.7 108 106  
RGT Siroca EU 38.6   129  
Sultana EU 38.2 34.7 36.7  99  87  
Viola EU 37.7 41.4 39.3  99 105  
Amadea EU 37.0 39.4 38.0  96  99  
Korus EU 38.4    99  
Solena EU 38.7   100  
SY Eliot EU 41.9   109  
Tourmaline EU 35.5    96  
Galice EU 38.0    99  

VRS: Verrechnungssorte des Bundessortenamtes
VRS 2016-2017: Respect, Navarro, Astronaute
VRS 2018: Alvesta, Astronaute
VGL: Vergleichssorte
VD: Versuchsdurchschnitt
2016 und 2017: Standort Fritzlar nicht auswertbar

Tabelle 3: LSV Sojabohnen Hessen 2018, Ertrag absolut (dt/ha, 86% TS) und relativ zum Versuchsdurchschnitt

Ertrag (dt/ha bei 86 % TS) Ertrag (relativ zum VD)
FB GRI HEF Mittel FB GRI HEF Mittel
VD (dt/ha) abs. 29.1 30.7 32.9 30.9 29.1 30.7 32.9 30.9
VRS (dt/ha) abs. 25.2 26.9 34.9 29.0 25.2 26.9 34.9 29.0
GD 5 % (abs./rel.)  3.9  5.0  5.3 13.3 16.3 16.2
Teilsortiment „sehr früh“
Merlin EU VGL 26.7 32.6 29.3 29.5  92 106  89  96
Amarok  VRS 28.1 31.0 36.3 31.8  96 101 110 103
RGT Shouna EU 29.0 29.4 29.2  99  96  98
Toutatis  VRS 22.2 22.7 33.6 26.2  76  74 102  84
Obelix EU 30.8 23.0 38.9 30.9 106  75 118 100
Coraline EU 28.5 30.0 29.3  98  98  98
ES Comandor EU 25.7 29.3 31.6 28.9  88  96  96  93
Regina EU 30.2 27.5 34.8 30.8 104  90 106 100
Sculptor EU 28.4 23.5 28.6 26.8  97  77  87  87
Alexa EU 26.0 24.9 28.8 26.6  89  81  87  86
GL Melanie EU 26.9 35.6 30.8 31.1  92 116  93 101
Aurelina EU 30.0 28.8 36.6 31.8 103  94 111 103
Acardia EU 34.4 33.7 34.1 118 110 114
Teilsortiment „früh“
ES Mentor EU VGL 30.0 37.3 33.6 103 122 112
Lenka EU 35.2 32.8 34.0 121 107 114
RGT Sforza EU 27.7 34.2 31.0  95 112 103
Bettina EU 32.3 30.9 31.6 111 101 106
RGT Siroca EU 32.4 44.8 38.6 111 146 129

VRS: Verrechnungssorte des Bundessortenamtes
VGL: Vergleichssorte
VD: Versuchsdurchschnitt
GD: Grenzdifferenz
FB: Friedberg, FZ: Fritzlar, HEF: Bad Hersfeld

Tabelle 4: LSV Sojabohnen Hessen 2018; Rohproteingehalt (%), Rohproteinertrag (dt/ha) und TKM

Rohproteingehalt bei 86 % TS [%] Rohproteinertrag [dt/ha]
FB GRI HEF Mittel FB GRI HEF Mittel
Teilsortiment „sehr früh“
Merlin EU 32.4 34.3 34.5 33.7 8.6 11.2 10.1 10.0
Amarok  VRS 32.7 36.1 35.4 34.7 9.2 11.2 12.9 11.1
RGT Shouna EU 34.0 36.2 35.1 9.9 10.6 10.2
Toutatis  VRS 30.7 34.3 33.7 32.9 6.8 7.8 11.3 8.6
Obelix EU 31.7 34.2 32.9 33.0 9.8 7.9 12.8 10.2
Coraline EU 32.4 35.8 34.1 9.2 10.8 10.0
ES Comandor 32.6 35.8 35.4 34.6 8.4 10.5 11.2 10.0
Regina 34.2 37.2 35.6 35.7 10.3 10.2 12.4 11.0
Sculptor EU 31.9 35.0 34.0 33.6 9.0 8.2 9.7 9.0
Alexa 33.5 36.8 35.6 35.3 8.7 9.2 10.3 9.4
GL Melanie 33.0 36.1 35.1 34.7 8.9 12.8 10.8 10.8
Aurelina 34.0 37.5 35.4 35.6 10.2 10.8 13.0 11.3
Acardia 30.5 33.4 31.9 10.5 11.3 10.9
Teilsortiment „früh“
ES Mentor EU 34.7 36.7 35.7 10.4 13.7 12.0
Lenka EU 35.7 37.7 36.7 12.6 12.3 12.5
RGT Sforza EU 34.5 37.4 35.9 9.6 12.8 11.2
Bettina 29.8 33.7 31.7 9.6 10.4 10.0
RGT Siroca 34.7 36.4 35.6 11.2 16.3 13.8

 

Tabelle 5: Relativer Ertrag und Rohproteinertrag von Sojabohnen nach Hohenheim-Gülzower-Methode für die Anbaugebiete (AG) 7 und 8

  Ertrag Rohproteinertrag
Relativ Anzahl Versuche Relativ Anzahl Versuche
Sehr frühe Sorten
Merlin EU VGL 93.3 46 90.1 41
Amarok  VRS 98.7 41 100.0 36
RGT Shouna EU 99.9 36 101.9 31
Toutatis  VRS 96.1 16 91.0 14
Obelix EU 96.5 28 96.6 23
Coraline EU 104.6 22 104.7 20
ES Comandor EU 102.2 26 102.8 24
Regina EU 104.6 16 107.5 14
Sculptor EU 93.4 5 91.9 3
Alexa EU 94.3 2
GL Melanie EU 103.9 6 101.2 4
Aurelina EU 100.6 7 101.9 5
Acardia EU 116.6 5 111.1 3
VRS (dt/ha) absolut 34.6 46 12.4 41
Frühe Sorten
ES Mentor EU VGL 100.0 37 100.0 33
Lenka EU 96.3 15 97.3 12
RGT Sforza EU 88.3 14 92.8 12
Bettina EU 100.9 12 96.6 10
RGT Siroca EU 105.1 4 97.9 2
VRS (dt/ha) absolut 36.1 37 13.5 33

 

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