Landesbetrieb Landwirtschaft Hessen

Marktfruchtbau

Sorten für bestimmte Produktionsziele

 

Raps alle 3 Jahre in der Fruchtfolge

Typ 3 jährig 4 jährig Früh-saat Normal-saat Spät-saat Mulchsaat nach Gerste Mulchsaat nach
Weizen, Roggen, Triticale
Ungünstige Standortbedingungen, Höhenlagen, schwer durchwurzelbare und kalte Böden Leichte, trockene Standorte Standfestigkeit – Güllebetriebe Frühe Reife Resistenz Wasser-rübenvergilbungsvirus
Arabella L X X X X
Asterion H X X X X X X X
Bender H X X X X X
Comfort H X X X X X X X
Penn H X X X X X X X
RGT Attletick H X X X X X X X X
Tonka H X X X X X X
Probeanbau
PT 256 H X X X X X X
L= Liniensorte; H= Hybridsorte; x= zum Anbau geeignet

 

 

 

Raps alle 4 Jahre in der Fruchtfolge

Typ 3 jährig 4 jährig Früh-saat Normal-saat Spätsaat Mulchsaat nach Gerste Mulchsaat nachWeizen, Roggen, Triticale Ungünstige Standortbedingungen, Höhenlagen, schwer durchwurzelbare und kalte Böden Leichte, trockene Standorte Standfestigkeit – Güllebetriebe Frühe Reife Resistenz Wasser-rübenvergilbungsvirus
Alvaro H X X X X X (X) X
Arazzo H X X X X X X
Avatar H X X X X X
DK Exception H X X X X X X X X
PX 113 H X X X X X X
RGT Attletick H X X X X X X X X X
Probeanbau
Hattrick H X X X X X X X
LG Architect H X X X X X X X X
Trezzor H X X X X X X X
L= Liniensorte; H= Hybridsorte; x= zum Anbau geeignet

 

Spezialanforderungen: Kohlhernie

Typ Mind.
5 jährig
Frühsaat Normalsaat Spätsaat Mulchsaat nach Gerste Mulchsaat nach
Weizen, Roggen, Triticale
Ungünstige Standortbedingungen, Höhenlagen, schwer durchwurzel-bare und kalte Böden Leichte, trockene Standorte Standfestigkeit – Güllebetriebe Frühe Reife
Mentor H X Nicht
empfohlen
Nicht
empfohlen
X X X X
Andromeda H X Nicht
empfohlen
Nicht
empfohlen
X X X X X X X
Menhir H X Nicht
empfohlen
Nicht
empfohlen
X X X X
H= Hybridsorte; x= zum Anbau geeignet
  • Auf Kohlherniestandorten darf max. alle 5-6 Jahre Raps angebaut werden – auch bei toleranter Spezialsorte
  • Frühe und normale Saattermine sind meist stärker befallen
  • Späte Saattermine wählen

Spezialanforderungen

Wasserrübenvergilbungsvirus

Symptome:

  • Sie zeigen sich in Form von Blattrötung an Spitzen und Rand; hervorgerufen durch einen Kohlenhydratstau.
  • Die Blattfläche ist kleiner.
  • Die Pflanzen haben eine geringere Wuchshöhe und haben weniger Hauptzweige.
  • In den Körnern erhöhter Gehalt an Erucasäure und Glucosinolat.

Überträger:

  • Überträger des Wasserrübenvergilbungsvirus sind Blattläuse; primär die grüne Pfirsichblattlaus.

Schäden:

  • Die Folge ist eine verringerte Samenzahl der Schote sowie ein verminderter Ölgehalt.
  • Ertragsverlust: Die Höhe ist nur schwer zu beziffern. Die Spannbreite kann zwischen 7 bis 15% liegen. Bei dem Befall kann es auch sortenbedingte Unterschiede geben.

Bekämpfung:

  • Keine Beizmöglichkeit des Saatgutes vorhanden.
  • Keine Frühsaaten durchführen.
  • Nur eingeschränkte Bekämpfung der Blattläuse als Virusüberträger durch Insektizide möglich.
  • Anbau resistenter Sorten!

 

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