Landesbetrieb Landwirtschaft Hessen

Marktfruchtbau

Ergebnisse des LSV Hafer 2018 und Empfehlungen

Enttäuschende Hafererträge bei zum Teil schwachen Qualitäten – so lässt sich das Anbaujahr 2018 charakterisieren. Hafer stellt zwar keine besonderen Anforderungen an die Bodengüte, be­nötigt jedoch eine ausreichende Wasserversorgung. Auf Wassermangel, insbesondere, wenn er in der generativen Pha­se der Entwicklung auftritt, reagiert Hafer sehr empfindlich mit deutlichen Ertragseinbußen, wie dies in 2018 der Fall war.

Mit einem Landesdurchschnitt von 43,1 dt/ha lag der von der Besonderen Ernteermittlung (BEE) in Hes­sen festgestellte Haferertrag auf einem ähnlich geringen Niveau wie in 2015, als Frühjahrs- und Frühsommertrockenheit zu Ertragseinbußen führte (Abbildung 1). Auch bundesweit wurde mit 41,2 dt/ha der seit 1992 geringste Haferertrag berichtet. Der seit vielen Jahren be­obach­tete Rückgang der Hafer-Anbaufläche wurde mittlerweile gestoppt. Mit aktuell 8400 ha Hafer in Hessen ist sogar eine leichte Zunahme zum Vorjahr zu verzeichnen. Auch bun­des­weit hat die Anbaufläche in den letzten beiden Jahren zugenommen, von 2017 zu 2018, jedoch vor allem durch eine Ausdehnung des Anbaus in Schleswig-Holstein und Nieder­sachsen, in ge­ringerem Umfang auch in Mecklenburg-Vorpommern, Sachsen-Anhalt und Brandenburg. Die Ursache hierfür ist ver­mutlich in den ungünstigen Aussaatbedingungen für Winterungen im Herbst 2017 zu sehen. Die deutsche Haferernte bewegte sich mit 577000 t auf gleichem Niveau wie in 2017, d.h. die Ausweitung der Anbaufläche konnte die witterungs­bedingten Ertragseinbußen nicht kompensieren.

Nachfrage nach Hafer guter Qualität steigt

Den Bedarf deckt die deutsche Haferproduktion aber schon seit einigen Jahren nicht mehr. Über viele Jahre stark rückläufige Anbauflächen führten trotz eines jährlichen Zuchtfort­schrittes von ca. 0,6% zu einem steigenden Anteil von Importware, so dass der Selbstver­sorgungsgrad noch 71% beträgt. Deutschland importierte im Wirtschaftsjahr 2017/2018 rund 557000 t Tonnen, primär für die Schälmüllerei. Der Bedarf der Schälmühlen ist zwischen 2008 und 2015 um 45% angestiegen. Bedeutendste Exportländer für den deutschen Markt sind Finnland und Schweden, gefolgt von Polen und Dänemark. Verbraucht wurden in Deutsch­land im Wirtschaftsjahr 2017/2018 nach Angaben der BLE rund 873000 t, wovon etwa gleich große Anteile in die Fütterung (404000 t) und Nahrungsmittelproduktion (394000 t) gingen (Tabelle 1). In 2018 waren jedoch lediglich 30-40% der inländischen Haferproduktion mühlenfähig. Energetisch verwertet wird nur eine geringe Menge Hafer. Witterungsbedingte Verknappungen auf An­ge­bots­seite in Deutschland und anderen europäischen Ländern resultierten ab Sommer 2018 in einem beträchtlichen Anstieg der Haferpreise (siehe auch Beitrag Teilmarkt für Hafer extrem knapp versorgt).

Abb 1 Hafer
Abb. 1: (A) Anbaufläche und (B) Kornertrag von Sommergetreidearten in Hessen (Daten: Statistisches Landesamt), sowie (C) Anbaufläche und Kornertrag von Sommer­hafer in Deutschland (Daten: Statistisches Bundesamt).
Da gesunde Ernährung künftig eine immer größere Bedeutung erlangen wird, kann an­genommen werden, dass die Nachfrage nach Hafer weiter steigen wird. Die hohen Gehalte an löslichen Ballaststoffen, ungesättigten Fettsäuren und Antioxidantien machen Hafer zu einem für die menschliche Ernährung wertvollen Nahrungsmittel. Die im Hafer enthaltenen beta-Glucane (lösliche Ballaststoff) können nachweislich den Blutzuckerspiegel und den LDL-Cholesterinspiegel senken und dazu beitragen, das Risiko von Herz-Kreislauf-Erkrankungen zu senken. Der Mehlkörper von Hafer enthält im Mittel 6% Fett, welches zu 80% aus unge­sättigten Fettsäuren, vor allem Ölsäure und Linolsäure, besteht. Der relativ hohe Fettanteil bedingt einen erhöhten Gehalt an Antioxidantien für eine ausreichende Lagerstabilität. Neben Vitamin E sind in den letzten Jahren die nur im Hafer vorkommenden Avenanthramide in den Fokus der Wissenschaft gerückt, die entzündungshemmend wirken und beispielsweise auch verantwortlich sind für die positiven Effekte bei Hauterkrankungen.

Das Wachstum der Absatzmärkte wird im heimischen Anbau (noch) nicht genutzt, da Hafer auf­grund der stärker schwankenden Erträge oft als nicht konkurrenzkräftig zu anderen Ge­treide­arten angesehen wird. In diesem Zusammenhang muss jedoch berücksichtigt werden, dass Hafer oft als abtragende Frucht in der Rotation steht oder auf Grenz­ertrags­standorten angebaut wird, auf welchen er sein Ertragspotential nicht ausschöpfen kann. Hafer kann umweltverträglich produziert werden mit einem geringen Pflanzenschutzmittel­einsatz, da er eine hohe Konkurrenzkraft gegenüber Unkräutern und eine geringe Anfälligkeit für Getreide­krankheiten besitzt. So führte in den Landessortenversuchen eine Fungizidbehandlung oft zu keinen abgesicherten Mehrerträgen. Als „Gesundungsfrucht“ reduziert er das Auftreten von Fußkrankheiten in den Nach­früchten Weizen und Gerste und hinterlässt eine gute Bodengare. Der moderate N-Bedarf von Hafer ermöglicht bei angepasster N-Düngung negative N-Bilanz­salden, welche die Bilanzierung der Fruchtfolge entlasten. Auf Standorten, die gute Qualitäten und hohe Erträge ermöglichen, kann die Produktion von Qualitätshafer durchaus wirtschaftlich interessant sein.

Enttäuschende Erträge in den Landessortenversuchen

In den Landessortenversuchen (LSV) wurden aktuell zehn Sorten an den Standorten Bad Hers­feld (Eichhof) und Korbach geprüft, welche die Hauptanbauregionen für Sommerhafer reprä­sentie­ren, der aufgrund seines höheren Wasserbedarfs bevorzugt in feucht-kühleren Regionen an­gebaut wird. Das Prüfsortiment umfasste zwei Weißhafer- und acht Gelbhafersorten, davon eine Kurz­strohsorte. Im Jahr 2016 wurden zwei neue Hafersorten durch das Bundessortenamt zugelassen, die beide in den LSV stehen. Im darauffolgenden Jahr gab es keine neuen Zulas­sungen von Hafer.

Frostperioden im Februar und März verzögerten die Aussaat, die am Standort Korbach am 18. April und in Bad Hersfeld am 21. April stattfand. Die im Frühjahr und Frühsommer vorherr­schen­den hohen Temperaturen führten dazu, dass die Entwicklungsphasen relativ schnell durchlaufen wurden und den Beständen weniger Zeit für die Bestockung und Ausbildung eines leistungsfähigen Wurzelsystems zur Verfügung stand. Die geringen Niederschlagsmengen setzten die Bestände ab Mai/Juni zusätzlich unter Stress. Der Krankheitsbefall blieb aufgrund der Witterungsbedingungen gering, lediglich ein leichter Befall mit Getreidehähnchen war zu verzeichnen. Am Standort Bad Hersfeld trat im Juni leichter Mehltaubefall auf, der aufgrund der Sortenanfälligkeit erwartungsgemäß bei Symphony, Poseidon und Apollon etwas stärker ausgeprägt war. Die Bestände konnten Anfang August problemlos beerntet werden.

Wie bei allen anderen Getreidearten wurden die Hafer-LSV in zwei Intensitätsstufen durch­geführt. Stufe 1 (keine Fungizide, reduzierter Wachstumsreglereinsatz) dient der Erfassung der Krankheitsanfälligkeit und Standfestigkeit der Sorten, während über Stufe 2 (optimierter Einsatz von Fungiziden und Wachstumsregler) das Ertragspotential der Sorten abgeschätzt werden kann. Am Standort Korbach wurde in der unbehandelten Variante im Mittel über alle Sorten ein Ertrag von 61,2 dt/ha erzielt (Tabelle 2). Ein nahezu identisches Ertragsniveau von 61,4 dt/ha wurde in Bad Hersfeld erreicht. Die Pflanzenschutz- und Wachstumsregler­behandlung (Stufe 2) war an keinem der Standorte ertragswirksam, da nur ein geringer Krankheitsbefall aufge­treten war.

Trotz ähnlichem Ertragsmittel der Standorte, variierte die Leistung einzelner Sorten zwischen den Standorten doch erheblich. In Stufe 1 erreichten Poseidon und Armani am Standort Korbach einen deutlich höheren Relativertrag als in Bad Hersfeld, während sich Yukon, Harmony und Delfin in Bad Hersfeld leistungsfähiger zeigten. In Stufe 2 hingegen war für Symphony, Bison, Harmony und Delfin eine größere Differenz zwischen den beiden Stand­orten zu beobachten. Gemittelt über die Standorte erreichten in Stufe 1 Poseidon, Yukon und Armani einen überdurchschnittlichen Ertrag, während in Stufe 2 Max, Symphony, Poseidon, Delfin und Armani die obere Leistungsgruppe bildeten. Harmony konnte ertraglich nicht überzeugen. Der sehr kurzstrohige Troll erreichte in Stufe 2 ein mittleres Ertragsniveau, blieb blieb in der unbehandelten Variante jedoch etwas unter dem Ertragsmittel.

Haferqualität nicht zufriedenstellend

Neben der Verwendung als Futterhafer hat die Verarbeitung von Hafer in der Schälmühlen­in­dustrie eine zunehmende Bedeutung. Für Futterhafer stellt das hl-Gewicht das ent­scheidende Qualitätskriterium dar, eine gelbe Spelzenfarbe scheint jedoch die Akzeptanz bei der Vermarktung an Pferdehalter zu steigern. Die Qualitätsanforderungen für Schälhafer (In­dustrie­hafer) sind weitaus höher (Tabelle 3). Vorrangig zu nennen sind eine helle Farbe, die eine weitgehend niederschlagsfreie Abreife voraussetzt, hohes hl-Gewicht, hoher Marktwareanteil und leichte Entspelzbarkeit. Der Spelzenanteil, der sorten- und jahres­abhängig zwischen 24 und 40% variiert, sollte unter 26% bleiben. Weiterhin sollte Industrie­hafer möglichst keine Belastung mit Mykotoxinen aufweisen. Diese Qualitätsanforderungen können nur dann eingehalten werden, wenn günstige Witterungs­bedingungen bis zur Abreife vorliegen. Längere Trockenphasen, wie im Anbaujahr 2018, können zu Unfruchtbarkeit von Ährchen (Flissigkeit, Weißährigkeit) führen bzw. einer unzureichenden Kornausbildung. Standorte mit eingeschränkter Wasserver­sorgung bergen folglich ein hohes Anbaurisiko und sollten vom Anbau von Qualitätshafer ausgeschlossen werden.

Insgesamt blieb die Kornausbildung im Anbaujahr 2018 deutlich hinter den Vorjahreswerten zurück mit einer Tausendkornmasse (TKM) von im Mittel 36 g (Tabelle 4). Erwartungsgemäß geringe Werte wurden für Max und Troll festgestellt. Auch das hl-Gewicht lag deutlich unter den Ergebnissen der Vorjahre. Die geforderten Werte von 48-50 kg für Futterhafer wurden in Bad Hersfeld in beiden Intensitätsstufen verfehlt, am Standort Korbach jedoch aufgrund der etwas günstigeren Niederschlagsverteilung eingehalten. Das geforderte hl-Gewicht für Schälhafer wurde aber auch in Korbach nicht von allen Sorten erreicht. Beste Sorten in Intensitätsstufe 2 waren Symphony mit 50,4 kg/hl und Max mit 50,3 kg/hl. Der Marktwareanteil (Siebsortierung > 2,0 mm) übertraf an beiden Standorten und in beiden Stufen die geforderten 90%, zeigte in Stufe 2 aber schwächere Werte bei Troll, Yukon und Delfin. Der Rohproteingehalt war tendenziell etwas höher als in den Vorjahren – hier wies Apollon durchgängig die geringsten Werte auf.

Eine Studie der Universität Wien, welche die ernährungsphysiologischen Eigenschaften von zwölf europäischen Hafersorten untersuchte, darunter zwei Spelz-und zehn Nackthafersorten, attestiert der Sorte Max einen hohen Gehalt an beta-Glucanen. Die antioxidative Kapazität von Max war im Vergleich des untersuchten Sortenspektrums jedoch eher gering.

Mehrjährige und überregionale Auswertung

Die starken Ertragsschwankungen, die verschiedene Sorten zwischen den Standorten gezeigt haben, machen deutlich, wie wichtig es ist, die Entscheidung der Sortenwahl nicht nur auf einem Standort basieren zu lassen. Darüber hinaus muss eine Sorte unter unterschiedlichen Witterungsverhältnissen geprüft werden, bevor eine zuverlässige Bewertung der Sorten­leistung erfolgen kann.

Abb 2 Hafer
Abb. 2: Ertragsleistung von Hafer in den Landessortenversuchen, dargestellt für das Sortenmittel und den Kornertrag der besten Sorte in Intensitätsstufe 2.
Im langjährigen Vergleich wurde in den Hafer-LSV des Anbaujahres 2018 witterungsbedingt einer der geringsten Erträge seit 2001 festgestellt (Tabelle 5 und Abbildung 2). Dreijährig geprüft zeigen in Stufe 1 Symphony, Poseidon und Yukon eine überdurchschnittliche Ertrags­leistung. Symphony und Poseidon können ebenfalls in Intensitätsstufe 2 überzeugen, ebenso wie Apollon. Die kurzstrohige, sehr standfeste Sorte Troll weist ein mittleres Ertragsniveau auf. Bei dieser Sorte ist jedoch zu beachten, dass eine zu starke Einkürzung in Ertragseinbußen resultieren kann. Aus Gründen der Vergleichbarkeit erhalten alle Sorten die gleichen Pflanzenschutz- bzw. Wachs­tums­regler­maßnahmen. Es kann daher nicht ausgeschlossen werden, dass die Ertrags­leistung von Troll etwas unterschätzt wird. Die sehr gute Standfestigkeit kann von Vorteil sein auf Standorten mit einer, bedingt durch Vorfrucht oder den Einsatz von Wirtschaftsdüngern, höheren Stickstoffnachlieferung.

Da Sommerhafer als „kleine Kultur“ in Hessen wie in anderen Bundesländern nur an wenigen Standorten geprüft wird, auch aus Gründen ein­geschränkter Ressourcen, ist eine überregionale Auswertung von Versuchsergebnissen sinnvoll. Mittels der Hohenheim-Gülzower-Methode (HGM) wird die Sicherheit der Sortenbeurteilung gesteigert, indem Versuchsstandorte mit vergleichbaren Boden- und Klimabedingungen, sogenannte Anbaugebiete (Abbildung 3) gemeinsam verrechnet werden und alle offiziellen Prüfergebnisse (Wertprüfung, LSV) einbezogen werden. Für Hafer liegen aber auch in den verschiedenen Anbau­gebieten nur eine geringe Anzahl Versuche vor. Daher wurde für die südlichen Regionen eine gemeinsame Auswertung der Anbaugebiete 17 (Verwitterungsstandorte Südost), 20 (Ackerbaugebiete Südwest), 21 (Fränkische Platten), 22 (Tertiärhügelland) und des Bodenklimaraums 132 (Osthessische Mittelgebirgslagen) nach HGM durch das Landwirt­schaftliche Technologiezentrum Augusten­berg vorgenommen (Tabelle 6). Der Standort Bad Hersfeld wurde berücksichtigt, Korbach hingegen nicht.

Abb 3 Hafer
Abb. 3: Anbaugebiete von Sommerhafer im konventionellen Anbau (Quelle: JKI, Geoportal).
Die Auswertung nach Hohenheim-Gülzower Methode weist für Armani, für den in Hessen bislang nur einjährige Prüfergebnisse vorliegen, die höchste Ertragsleistung mit relativ 103,1 auf. Weiterhin erbringen Yukon und Delfin einen überdurchschnittlichen Ertrag, während Bison mit relativ 97,1 ertraglich abfällt. Die hessischen Versuchsstandorte gehören zum Anbaugebiet 14 (Lehmige Standorte Nordwest), für die sich auch ein Vergleich mit den entsprechenden Standorten aus Nordrhein-Westfalen anbietet (Tabelle 7). Eine Auswertung nach HGM ist bislang noch nicht möglich. Das Ertragsniveau der nordrhein-westfälischen Standorte lag mit 70,9 dt/ha etwas über den hessischen Ergebnissen. Überregional bestätigt sich die überdurchschnittliche Leistung von Max, Symphony, Poseidon, Armani und Delfin.

Sortenempfehlungen zur Aussaat 2019

Hafer wird in Hessen überwiegend für die innerbetriebliche Verwertung bzw. die Vermarktung als Futterhafer produziert, so dass geringere Qualitätsanforderungen zu erfüllen sind. Neben einer hohen und sicheren Ertragsleistung sowie vorteilhaften anbautechnischen Eigenschaften sollten Sorten eine gute Kornausbildung und einen geringen Spelzenanteil mitbringen, da mit steigendem Spelzenanteil der Rohfasergehalt steigt und die Energiekon­zentration sinkt. Für den Anbau in Mittelgebirgs­lagen, in welchen oftmals ungünstige Witterungsbedingungen zur Ernte vorliegen, ist eine gute Halmstabilität und gleichmäßige Abreife von Korn und Stroh wichtig. Für die Produktion von Schälhafer ist die Sorte generell mit der aufnehmenden Hand abzustimmen. Neben einer zufriedenstellenden Ertragsleistung sind die Anforderungen der Schälmüllerei zu erfüllen. Die Eigen­schaften der geprüften Sorten können Tabelle 8 entnommen werden.

Der in 2008 zugelassene, langjährig geprüfte, qualitätsbetonte Max ist weiterhin empfehlens­wert. Die Gelbhafersorte zeichnet sich aus durch eine gute Ertragsstabilität bei durchschnitt­lichem Ertragsniveau. Der geringe Spelzenanteil und das hohe hl-Gewicht machen die Sorte sowohl für die Industriehafer- als auch Futterhaferproduktion attraktiv. Trotz einer eher ge­ringen Pflanzenlänge weist die Sorte Schwächen in der Halmstabilität und Lagerneigung auf, was einen Einsatz von Wachstumsregler erfordert. Auch die Anfälligkeit für Mehltau ist zu beachten.

Der ertragsstarke und ertragsstabile Poseidon (Gelbhafer, Zulassung 2012) weist eine bessere Stroh­stabilität als Max auf, das Stroh reift jedoch etwas verzögert ab. Die Sorte verfügt über eine gute Korngrößensortierung, das hl-Gewicht ist jedoch unterdurchschnittlich. Für den Anbau als Industriehafer ist Poseidon nicht geeignet aufgrund von Schwächen in der Schälbarkeit. Zu berücksichtigen ist die Anfälligkeit für Mehltau.

Der Weißhafer Symphony (Zulassung 2012) überzeugte in Hessen mehrjährig mit stabilen, überdurchschnittlichen Erträgen. Die Sorte ist charakterisiert durch ein mittleres bis hohes hl-Gewicht, einer guten Korngrößensortierung sowie TKM. Symphony weist eine größere Pflanzen­länge auf, bei mittlerer Strohstabilität und Abreife des Strohs. Die Anfälligkeit gegenüber Mehltau ist ebenfalls erhöht. Aufgrund der ungünstigeren Einstufung hinsichtlich des Anteils nicht entspelzter Körner sollte ein potentieller Anbau als Schälhafer nur nach Absprache mit der aufnehmenden Hand erfolgen.

Yukon (Gelbhafer, Zulassung 2014) verfügt über eine sehr geringe Anfälligkeit gegenüber Mehltau sowie eine gute Standfestigkeit, was einen reduzierten Einsatz von Pflanzenschutz­mitteln ermöglicht. Die Abreife des Strohs verläuft jedoch verzögert. Das hl-Gewicht und die Sortierung sind gut, der hohe Spelzenanteil verhindert jedoch einen Einsatz als Industrie­hafer.

Hafer,
Zum Probeanbau empfohlen wird nach zweijähriger Prüfung die Sorte Delfin

Zum Probeanbau empfohlen wird nach zweijähriger Prüfung die Sorte Delfin (Gelbhafer, Zu­lassung 2016), die auch überregional mit einer überdurchschnittlichen Ertragsleistung über­zeugen konnte. Die Sorte kombiniert eine geringe Neigung für Lager und Halmknicken mit einer geringen Mehltauanfälligkeit und ermöglicht einen verringerten Einsatz von Pflanzen­schutz­mitteln. Eine Schwäche zeigt die Sorte in der Abreife von Stroh und Korn, die nicht harmonisch verläuft. Eine hohe TKM, ein mittleres bis hohes hl-Gewicht, eine gute Korn­größensortierung sowie ein mittlerer Anteil von Spelzen bzw. nicht entspelzter Körner komplettieren das Sortenprofil.

Max, Poseidon, Symphony und Delfin erhielten ebenfalls die generelle Sortenempfehlung durch die Landwirtschaftskammer Nordrhein-Westfalen für den Anbau auf den Lehm­standorten Nordwest. Die hessische Hafervermehrung umfasste im Jahr 2018 insgesamt 117 ha, wovon Max (30 ha), Bison (30 ha) und Delfin (19 ha) die vermehrungsstärksten Sorten waren. Auf Bundesebene dominieren Max und der Schälhafer Ivory die Hafervermehrung.

Hinweise zur Anbautechnik

Hafer weist eine hohe, enge Beziehung auf zwischen der Gesamtbiomasse der Pflanze und dem Kornertrag. Eine kräftige, vegetative Entwicklung der Bestände ist daher essentiell für eine hohe Ertragsleistung.

Entsprechend sollte die Aussaat von Hafer frühzeitig in ein ausreichend abgetrocknetes Saat­bett erfolgen, da Hafer auf Langtagbedingungen und hohe Einstrahlungsintensitäten die Entwicklung bis zum Rispenschieben beschleunigt. Dies trifft insbesondere zu auf Sorten, deren Genetik auf skandinavisches Material zurückgeht. Eine frühe Aussaat ist auch erforderlich zur Ausbildung des normalerweise bei Hafer gut entwickelten, tiefer gehenden Wurzelsystems, welches u.a. zum hohen Nährstoffaneignungsvermögen der Kultur beiträgt. Eine verspäte Aussaat und damit ein schlecht ausgebildetes Wurzelsystem fördern die Sensitivität gegenüber Trockenstress.

Die Aussaatstärke kann bei frühen Saatterminen nach unten korrigiert werden. Bei später Aussaat ist die Saatstärke anzuheben, insbesondere auf Standorten mit schnell anstei­gen­den Temperaturen; jedoch nicht zu stark, um die Bestandesführung nicht zu schwierig zu gestalten.

Die N-Versorgung ist nach Beratungsempfehlung, angepasst an die Ertragserwartung und voraussichtliche N-Nachlieferung des Standortes in zwei Gaben zu applizieren; die zweite Gabe nicht zu spät, um Zwiewuchs zu vermeiden. Eine verhaltene N-Düngung ist auf Stand­orten mit hoher N-Nachlieferung angeraten. Eine überzogene N-Düngung steigert die Gefahr von Lager und trägt zu einer Abreifeverzögerung des Strohs bei. Bei lageranfälligen Sorten ist die Standfestigkeit über Wachstumsregler abzusichern.

Ein Fungizideinsatz ist, falls überhaupt, meist nur gegen Mehltau oder Kronenrost bei ent­sprechendem Befallsdruck erforderlich. Die Wahl wenig krankheitsanfälliger Sorten bietet die Möglichkeit, den Pflanzen­schutz­mittel­einsatz möglichst einzuschränken. In Abhängigkeit der Witterungsverhältnisse können Getreide­hähnchen und Blattläuse (Gelbverzwergungs­virus, Haferröte) ein bekämpfungs­würdiges Ausmaß erreichen und sollten nach Überschreiten der entsprechenden Schad­schwellen bekämpft werden.

Tabelle 1. Inlandsverwendung (in 1000 t) von Hafer 2012/13 in Deutschland (nach AMI Markt Bilanz Getreide, Ölsaaten und Futtermittel 2018 und BLE).

  2012/2013 2013/2014 2014/2015 2015/2016 2016/2017 2017/2018*
Inlandsverwendung gesamt 853 950 928 922 915 873
Saatgut 21 20 20 18 20 22
Futter 603 584 463 460 426 404
Verluste 24 22 23 22 21 22
Industrielle Verwertung 0 7 0 0 0 0
Energetische Nutzung 46 41 33 32 33 31
Nahrung insgesamt in Getreidewert 160 276 389 390 415 394

*vorläufig

 

Tabelle 2: LSV Sommerhafer Hessen; Ertrag (relativ zu VD), Versuchsjahr 2018

unbehandelt (rel. zum VD) fungizidbehandelt (rel. zum VD)
HEF KB Mittel HEF KB Mittel
VRS  (dt/ha) 61.2 60.2 60.7 62.3 57.5 59.9
VD  (dt/ha) 61.4 61.2 61.3 62.5 60.3 61.4
GD 5% (relativ) 7.7 6.0   7.5 6.1  
Max  VRS g   97  102  100   98  104  101
Symphony  VRS w  102   99  100  106   95  101
Poseidon  VGL g   99  105  102  103  108  105
Apollon g   99   97   98  100  100  100
Bison g   99  101  100   94  105  100
Yukon g  105   99  102   95   96   96
Troll (Kurzstroh) g   98   97   98  100  101  100
Harmony  VRS w  100   94   97   95   87   91
Delfin g  104   96  100  107   99  103
Armani  VGL g   98  110  104  102  104  103

VRS: Verrechnungs­sorte, VGL: Vergleichssorte, VD: Versuchs­durchschnitt über alle Sorten, GD: Grenzdifferenz, KB: Korbach, HEF: Bad Hersfeld (Eichhof); Spelzenfarbe: g (gelb), w (weiß)

 

Tabelle 3: Allgemeine Qualitätsanforderungen an Hafer (nach TLL 2016)

Qualitätsparameter Einheit Schälhafer Futterhafer
Kornfarbe unverfärbt, hell
Feuchtigkeit % < 13 bis 13,5 < 14,5
Hektolitergewicht kg/hl > 52 bis > 54 > 48 bis > 50
Tausendkornmasse g > 27 bis > 30
Spelzengehalt % < 26
Schälbarkeit % > 95 (je nach Verarbeiter auch < 5 Spelzen auf 100 kg oder auch < 1,5 % ungeschälte Körner)
Anteil Körner > 1,8 mm % 100
Anteil Körner > 2,0 mm % > 90
Besatz % < 0,5 < 1
Bruchkorn % < 1 bis < 2
Mykotoxin
Deoxynivalenol (DON)
µg/kg < 500 (nach VO(EG) 1126/2007: < 1750) < 1000
Mykotoxin
Zearalenon (ZEA)
µg/kg < 50 (nach VO(EG) 1126/2007: < 100) < 50
Mykotoxine
T2 und HT2
µg/kg < 1000 (nach Empfehlungen der Kommission für ungeschälten Hafer laut 2013/165/EU)

 

 

Tabelle 4: LSV Sommerhafer Hessen; Qualitätsmerkmale (absolut), Versuchsjahr 2018

Rohproteingehalt (%)
 

 

unbehandelt  fungizidbehandelt 
KB HEF Mittel GRI HEF Mittel
Max  VRS g 14.4 13.3 13.8 16.0 13.6 14.8
Symphony  VRS w 15.6 13.0 14.3 15.0 13.1 14.0
Poseidon  VGL g 14.8 12.7 13.7 15.5 13.0 14.3
Apollon g 13.1 11.9 12.5 14.0 12.0 13.0
Bison g 14.6 13.2 13.9 15.4 13.5 14.4
Yukon g 14.8 13.4 14.1 14.5 12.5 13.5
Troll (Kurzstroh) g 14.9 13.1 14.0 15.1 13.1 14.1
Harmony  VRS w 15.1 12.3 13.7 15.0 12.9 14.0
Delfin g 13.9 12.3 13.1 14.5 12.2 13.4
Armani  VGL g 14.9 12.4 13.6 14.4 13.3 13.8
Mittel   14.6 12.7 13.7 14.9 12.9 13.9
TKM (g)
Max  VRS g 31.0 34.5 32.8 31.6 33.4 32.5
Symphony  VRS w 37.6 38.6 38.1 38.8 38.1 38.5
Poseidon  VGL g 33.3 39.7 36.5 35.5 40.2 37.9
Apollon g 38.7 38.3 38.5 37.2 39.7 38.5
Bison g 38.0 39.6 38.8 37.2 40.9 39.1
Yukon g 34.5 34.9 34.7 33.6 34.7 34.2
Troll (Kurzstroh) g 27.4 32.9 30.2 28.1 31.7 29.9
Harmony  VRS w 39.2 38.0 38.6 39.2 38.9 39.1
Delfin g 34.5 37.8 36.2 34.5 32.0 33.3
Armani  VGL g 32.7 38.4 35.6 33.9 36.5 35.2
Mittel   34.7 37.3 36.0 35.0 36.6 35.8
hl-Gewicht (kg/hl)
Max  VRS g 55.8 48.4 52.1 55.5 45.1 50.3
Symphony  VRS w 54.0 45.5 49.8 54.9 45.9 50.4
Poseidon  VGL g 52.4 45.9 49.2 52.5 45.2 48.9
Apollon g 54.1 41.2 47.7 55.4 41.4 48.4
Bison g 53.8 45.0 49.4 54.6 43.2 48.9
Yukon g 54.9 42.7 48.8 53.5 41.8 47.7
Troll (Kurzstroh) g 51.0 40.2 45.6 50.9 36.8 43.9
Harmony  VRS w 54.8 40.3 47.6 54.5 42.9 48.7
Delfin g 55.1 45.3 50.2 54.4 42.2 48.3
Armani  VGL g 51.8 43.8 47.8 52.1 43.6 47.9
Mittel   53.8 43.8 48.8 53.8 42.8 48.3
Marktwareanteil (Siebsortierung > 2,0 mm, in Prozent)
Max  VRS g 93.3 97.7 95.5 95.7 97.0 96.4
Symphony  VRS w 97.5 98.2 97.9 99.0 98.8 98.9
Poseidon  VGL g 97.2 98.6 97.9 98.7 99.3 99.0
Apollon g 98.4 98.4 98.4 99.2 98.6 98.9
Bison g 97.8 99.3 98.6 99.3 99.5 99.4
Yukon g 95.3 96.3 95.8 93.5 96.3 94.9
Troll (Kurzstroh) g 95.6 98.3 97.0 94.7 91.5 93.1
Harmony  VRS w 98.4 98.3 98.4 98.8 98.7 98.8
Delfin g 94.6 96.4 95.5 95.2 92.8 94.0
Armani  VGL g 96.8 98.5 97.7 97.1 98.5 97.8
Mittel   96.5 98.0 97.2 97.1 97.1 97.1

KB: Korbach, HEF: Bad Hersfeld

 

Tabelle 5: LSV Sommerhafer Hessen; Ertrag (relativ zu VD), Versuchsjahre 2016 bis 2018

unbehandelt (rel. zum VD) fungizidbehandelt (rel. zum VD)
Jahr 2016 2017 2018 Mittel 2016 2017 2018 Mittel
Orte 2 2 2   2 2 2  
VRS (dt/ha) 76.0 53.7 60.7 63.5 82.4 57.8 59.9 66.7
VD (dt/ha) 74.9 53.6 61.3 63.3 79.7 57.7 61.4 66.3
Max  VRS g  96  101  100  99 100   97  101  99
Symphony  VRS w 104  105  100 103 106  107  101 105
Poseidon  VGL g 105  109  102 105 103  101  105 103
Apollon g 101  101   98 100 101  103  100 101
Bison g  96   91  100  96  92   97  100  96
Yukon g 107  100  102 103 102   96   96  98
Troll (Kurzstroh) g 100   96   98  98  99  100  100 100
Harmony  VRS w  99   94   97  97  99   97   91  96
Delfin g    102  100      101  103  
Armani  VGL g    104      103  

VRS: Verrechnungssorte, VGL: Vergleichssorte, VD: Versuchsdurchschnitt über alle Sorten. VRS 2016: Max, Symphony, Poseidon, VRS 2017-2018: Max, Symphony, Harmony; Spelzenfarbe: g (gelb), w (weiß)

 

Tabelle 6: Relativer Ertrag nach Hohenheim-Gülzower-Methode für die Anbaugebiete (AG) 17, 20 und 21 in Intensitätsstufe 1, Datenbasis: 2014-2018.

Sorte Ertrag Anzahl Versuche
Max  VRS g 99.5 91
Symphony  VRS w 99.7 91
Poseidon  VGL g 100.3 83
Apollon g 100.6 60
Bison g 97.1 49
Yukon g 101.2 70
Troll (Kurzstroh) g 99.3 47
Harmony  VRS w 98.1 62
Delfin g 101.4 41
Armani  VGL g 103.1 30
VRS (dt/ha) absolut 72.4 91

AG 17: Verwitterungsstandorte Südost, AG 20: Ackerbaugebiete Südwest, AG 21: Fränkische Platten, Jura. Spelzenfarbe: g (gelb), w (weiß)

 

Tabelle 7: LSV Sommerhafer 2018; Relativertrag der Lehmstandorte Nordwest in der Variante mit Fungzidbehandlung.

Eichhof Korbach Lehmstandorte Nordwest (NRW)
Rel. 100 = dt/ha 62.5 60.3 70.9
Max g   98  104 101
Symphony w  106   95 101
Poseidon g  103  108 103
Apollon g  100  100 99
Bison g   94  105
Yukon g   95   96
Troll (Kurzstroh) g  100  101
Harmony w   95   87 95
Delfin g  107   99 102
Armani g  102  104 99

Spelzenfarbe: g (gelb), w (weiß)

Die folgende Tabelle finden Sie am Seitenende auch nochmal als PDF zum Download.

Tabelle 8: Anbau- und Ertragseigenschaften Sommerhafer, LSV 2018, nach Beschreibender Sortenliste des Bundessortenamtes.

Sorte Züchter /
Vertreiber
Spelzen-farbe Rispen-schieben Reife Reifever-zögerung Stroh Pflanzen-länge Neigung zu Anfällig-keit für Mehltau Ertragseigenschaften Qualität
Lager Halm-knicken Bestandes-dichte Kornzahl/ Rispe Tausend-korn-masse Korn-ertrag Stufe 1 Korn-ertrag Stufe 2 Sortier-ung > 2,0 mm Sortier-ung > 2,5 mm Hekto-liter-gewicht Spelzen-anteil Anteil nicht ent­spelzter Körner
Max VRS SZ Bauer / IG g 4 5 4 4 7 6 5 5 6 5 5 5 8 6 7 2 4
Symphony VRS Nordsaat / SU w 5 5 5 6 4 5 5 4 6 7 6 6 9 8 6 3 5
Poseidon VGL Nordsaat / SU g 5 5 6 5 4 4 5 4 6 7 6 6 9 8 5 3 4
Apollon Nordsaat / SU g 4 5 6 6 4 4 6 4 4 8 6 6 9 9 6 3 2
Bison Nordsaat / Hauptsaaten g 3 5 6 4 2 3 1 5 3 8 5 4 9 9 6 3 3
Yukon Nordsaat / DSV g 5 5 6 5 4 4 1 4 6 6 6 6 8 7 6 4 4
Troll (Kurzstroh) SZ Bauer / IG g 5 5 5 1 1 3 4 5 6 4 6 5 8 6 5 4 2
Harmony VRS Nordsaat / SU w 4 5 5 5 4 4 1 4 4 9 6 5 9 8 6 2 4
Delfin Nordsaat / Hauptsaaten g 5 5 7 5 4 4 1 5 5 8 7 7 8 6 6 3 4
Armani VGL SZ Bauer / IG g 5 5 5 3 4 4 2 6 5 6 7 7 8 7 4 2 2

1-9: Boniturnoten des BSA (1 = sehr gering, kurz, früh; 9 = sehr hoch, lang, spät)
grün hinterlegte Zellen: positiv zu bewertende Merkmalsausprägung; orange hinterlegte Zellen: negativ zu bewertende Merkmalsausprägung
Spelzenfarbe: g (gelb), w (weiß); VGL: Vergleichssorte

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