Landesbetrieb Landwirtschaft Hessen

Biorohstoffnutzung

Fenchel


Foeniculum vulgare MILL.

Familie
Doldengewächse (Umbelliferae)
Merkmale
Stark duftende, mehrjährige Pflanze, die jedoch vorwiegend zwei- oder auch nur einjährig genutzt wird. Aus der Pfahlwurzel wächst der bis über 2 m hohe, markige, nach oben verzweigte Stängel. Er ist rund, bläulich bereift und trägt die wechselständigen, mehrfach gefiederten Blätter. Die kleinen Blüten stehen in zusammengesetzten Dolden.
Blütezeit
Juli bis September
Verbreitung
Mittelmeergebiet, Deutschland, England, Indien, China
Standort
Unkrautfluren, kultiviert angebaut
Verwendete Teile
Früchte
Sammelzeit
August/September
Wirkstoffe
Ätherisches Öl (Anethol, Fenchon), Flavonoide, Cumarine, Sterine
Wirkung
Schleimlösend, auswurffördernd, krampflösend, appetitanregend, verdauungsfördernd, blähungstreibend
Anwendung
Als Tee bei krampfartigen Magen-Darm-Beschwerden und Blähungen, Katarrhen der Atemwege, als Spülung bei Bindehautentzündung. Bei Kleinkindern sollte man Fenchelhonig und -sirup zur Schleimlösung bei Erkrankungen der Atemwege verwenden.
Sonstige Verwendung: Im Haushalt als Gewürz, als Aromatikum bei der Lebensmittel- und Parfümherstellung.
Anbauempfehlung
Mitte April in humusreichen Boden aussäen. Der Fenchel möchte einen sonnigen Platz.

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