Landesbetrieb Landwirtschaft Hessen

Marktinformation

Aussichten für den Rindermarkt

Kurz vor den Osterfeiertagen bleibt die Nachfrage nach Jungbullen bei moderaten Stückzahlen eher verhalten. Infolgedessen tendieren die Bullenpreise insgesamt schwächer.

Demgegenüber können Tiere der weiblichen Kategorie über alle Handelsklassen hinweg um 3 Cent/kg zulegen. Da die angebotenen Stückzahlen gering sind, kann die Nachfrage häufig nicht bedient werden.

Der Markt für Nutzkälber bleibt weiterhin freundlich gestimmt. Kälber der ersten Qualität werden rege nachgefragt und erzielen höhere Preise als in der Vorwoche. In der laufenden Berichtswoche sind Aufgelder in Höhe von bis zu 5 Euro/Kalb zu erwarten. In Anbetracht der ausgeglichenen Marktlage dürfte sich die feste Preistendenz zunächst fortsetzen.

Trotz der positiven Marktaussichten für das Jahr 2019 schwebt das Damokles-Schwert des Brexits noch immer über den Märkten. Nach den Simulationen des Thünen-Instituts dürfte der Außenhandel mit Schweine- und Geflügelfleisch in Deutschland aber deutlich stärker von den Folgen des Brexits betroffen sein als der Rindfleischsektor. Im Bericht heißt es, der Rindfleischsektor könne sogar Arbeitskräfte und andere Produktionsfaktoren aus den schrumpfenden Sektoren durch Reallokation absorbieren, womit der Produktionswert steigt (Thünen Working Paper 95, S. 14). Im Szenario eines „harten Brexits“ rechnen die Wissenschaftler bis zum Jahr 2027 mit einem Plus von 52 Mio. Euro.

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