Landesbetrieb Landwirtschaft Hessen

Marktinformation

Die Schlachtschweinepreise stabilisieren sich

Das Angebot und die Nachfrage nach Schlachtschweinen scheinen langsam wieder ins Gleichgewicht zu kommen. Zwar sind die angebotenen Stückzahlen noch hoch, doch die Schlachtunternehmen schlachten auf Hochtouren.

Auch der Fleischmarkt hat sich dank der niedrigeren Preise wieder belebt, genauso wie der Export. Größere Spannenverluste werden in der aktuellen Schlachtwoche nicht erwartet.

EU-Schweinemarkt

Der europäische Schlachtschweinemarkt war auch in der vergangenen Schlachtwoche von einem umfangreichen Lebendangebot gekennzeichnet. Die erhoffte Entspannung der Marktlage konnte sich noch nicht einstellen, so dass viele Notierungen weiter nachgaben. Stabile Verhältnisse und eine unveränderte Notierung konnten dänische Erzeuger für sich verbuchen.

Verbraucher zahlen mehr für Schweinefleisch

(AMI) – Schweinefleisch trägt bereits seit Beginn des Jahres 2017 zum Preisauftrieb bei frischen Nahrungsmitteln bei. Damit sind die Verbraucherpreise der Entwicklung auf der Erzeugerseite – wenn auch mit Verzögerung – gefolgt. Dauerhafte Preisanpassungen im Lebensmittelhandel, das von Hackfleisch und den typischen Kurzbratartikeln bestimmt wird, waren bislang jedoch ausgeblieben. Erst Anfang September haben die führenden Discounter die Preise für zahlreiche Fleischartikel aus dem Basissortiment erhöht. Sowohl Produkte vom Rind als auch vom Schwein sind von diesen Preiserhöhungen betroffen. Obwohl zu dieser Zeit auch der Schlachtschweinepreis mit 1,72 EUR/kg auf einem relativ hohen Niveau lag, war die Differenz zwischen Erzeuger- und Verbraucherpreisen doch deutlich höher als im Vorjahr. Mit dem Preisverfall am Schlachtschweinemarkt, der Mitte September einsetzte, nimmt diese Differenz weiter zu. Mit dem zu erwartenden Anstieg der Verbraucherpreise zum Jahresende dürften dabei neue Rekordwerte, sowohl im Bereich des Preises, als auch bei der Differenz zu den Erzeugerpreisen, erreicht werden.

Tendenz:
Schlachtschwein: stabile Preise

Ferkelpreis: Bodenbildung wahrscheinlich bald in Sicht

Die Ferkelerzeuger hoffen auf eine baldige Bodenbildung der Ferkelpreise zumal sich der Schlachtschweinemarkt stabilisiert hat. Die Vermarktung der Ferkel ist vielerorts allerdings schwieriger geworden zumal die angebotenen Mengen doch umfangreich sind. Vorerst wird es vorrausichtlich noch weitere kleinere Preisabschläge geben, die jedoch nicht so deutlich wie in den letzten Wochen ausfallen dürften.

Tendenz:
Ferkel: leicht schwächere Preise

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