Landesbetrieb Landwirtschaft Hessen

Marktinformation

Schweinepreis weiterhin reglos – Erzeuger sind enttäuscht

Die Nachfrage der Schlachtunternehmen nach Schlachtschweinen ist ungebremst rege und die Schlachtbänder laufen auf Hochtouren. Nicht nur wegen des anstehenden Weihnachtsfests, sondern auch wegen eines flotten Exportgeschäftes.

Die Erzeuger fordern ein Ende des wochenlangen Preisstillstandes mit einer deutlichen Anhebung der Notierung. Davon will die „Rote Seite“ aber immer noch nichts hören und verweist auf das umfangreiche Angebot. Insofern lies die VEZG die Notierung abermals unverändert.

EU-Schweinepreise: Auch hier scheinen der Schlachtschweinepreise wie in Stein gemeißelt zu sein. Die Märkte sind fortgesetzt ausgeglichen und es mangelt an Impulsen. Großartige Marktveränderungen zeichnen sich derzeit nirgendwo ab.

Tönnies baut Kapazitäten in Rheda-Wiedenbrück aus

Laut Meldung der ISN erhielt das Schlachtunternehmen Tönnies die Genehmigung des Kreises Gütersloh zur Erweiterung der Schlachtkapazitäten am Standort Rheda-Wiedenbrück. Der Bescheid bewilligt eine Aufstockung der Schlachtkapazitäten von täglich 3.000t auf 3.500t. Dies dürfte dann an diesem Standort in etwa gut 35.000 Schweineschlachtungen am Tag entsprechen. Bauliche Veränderungen sind in diesem Zusammenhang allerdings nicht geplant: Die Kapazitäten können durch den Ausbau der Automatisierungstechnik kontinuierlich gesteigert werden, so das Unternehmen.

Im Zuge des mehr als zwei Jahre dauernden Genehmigungsverfahren sind etliche Prüfungen zu Emission, Lärm- und Verkehrsbelastung durchgeführt. Zudem unternimmt das Schlachtunternehmen Tönnies einige Präventionsmaßnahmen, um die Emissionen zu begrenzen. Mit dem positiven Bescheid hat das Unternehmen nun die gewünschte Planungssicherheit für die weitere Entwicklung am dortigen Standort.

Tendenz Schlachtschwein: zumindest stabile Preise

Ferkelpreis: steigt seit Wochen stetig

Das stetige Ansteigen der Ferkelpreise scheint sich dagegen fortzusetzen. Sie werden lebhaft von den Mästern nachgefragt. Das nicht gerade umfangreiche Angebot fließt daher zügig in Richtung der Mäster ab. Auch in der laufenden Woche wird mit einem Preisanstieg gerechnet.

Tendenz Ferkel: festere Preise

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