Landesbetrieb Landwirtschaft Hessen

Marktinformation

Schlachtschweinepreis verharrt auf niedrigem Preisniveau

Das Angebot an Schlachtschweinen ist weiterhin eher klein und trotzdem verharrt der VEZG-Preis unverändert auf einem jahreszeitlich sehr niedrigen Niveau von nur 1,44 €/kg SG. Die Schlachtschweine lassen sich problemlos vermarkten, doch die „Rote Seite“ klagt fortwährend über schlechte Fleischgeschäfte und einem schleppenden Export. Bleibt nur zu hoffen, dass das anhaltend gute Wetter und die Fußball-WM noch vor den Ferien für Nachfrageimpulse sorgt.

EU-Schweinepreise: Auch in der übrigen EU treten die Schlachtschweinepreise auf der Stelle, während der Lebend- und Fleischmarkt weit auseinanderklafft. Ein erhoffter Preisanstieg bleibt bislang auch hier aus.

Schweinepreis für die Jahreszeit zu niedrig

Der Schweinepreis veränderte sich schon seit Wochen nicht mehr und das obwohl das Angebot überschaubar ist und die Vermarktung reibungslos verläuft. Zudem haben wir Weltmeisterschaft und optimales Grillwetter, was die Nachfrage eher steigen lassen sollte. Noch vor einem Jahr wurden zur gleichen Zeit bei der Internet Schweinebörse Partien zum Teil zu Spitzenpreisen von über 1,90 € pro kg SG verkauft! Das aktuelle Preisniveau liegt dagegen ganze 32 % unter diesem Preis vor einem Jahr. Es scheint als habe die VEZG durch die in jüngster Vergangenheit immer wiederholten Hauspreis-Politik der „Roten Seite“ ein wenig den Mut verloren mal wieder die Preise zu erhöhen. Die Schlachthöfe klagen weiterhin von schlechten Fleischgeschäften und einem schleppenden Export, da China deutlich weniger importiert. Positiv für den Export müsste eigentlich sein, dass der Euro  zum US-Dollar jüngst von 1,25 auf aktuell 1,16 gefallen ist. Dies sind ca. 8%, die wir jetzt günstiger anbieten können. Auch die angeblich schlechten Fleischgeschäfte sind kaum vermittelbar, wenn das Angebot knapp ist und die Nachfrage wegen des anhaltenden Grillwetters normal nur so „brummen“ müsste.

Die Tendenz bei Schlachtschweinen sind stabile Preise.

Ferkelpreise stabilisieren sich

Bei den Ferkeln hingegen nimmt das Angebot weiter zu und die Nachfrage ist eher ruhig, sodass der Handel ins Stocken gerät. Die Mäster pokern mal wieder auf noch weiter fallende Preise und lassen sich Zeit mit dem Aufstallen. Insofern wird der Preisdruck auf dem Ferkelmarkt zunächst noch erhalten bleiben. Es ist zunächst von weiter fallenden Preisen auszugehen.

Die Tendenz bei Mastferkeln sind nachgebende Preise.

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