Landesbetrieb Landwirtschaft Hessen

Marktinformation

Schlachtschweinepreise: Höhenflug hält bis jetzt an

Der Schlachtschweinemarkt zeigt sich erneut freundlich. Es ist jetzt mit einem Plus von 6 ct auf nun 1,46 €/kg SG der dritte kräftige Kursanstieg in Folge. Das Lebendangebot ist erneut, für die weiterhin rege Nachfrage, alles andere als umfangreich und auch der Fleischmarkt springt wieder an.

Viele Erzeuger rechnen auch in der laufenden Woche mit steigenden Preisen. Dokumentiert wird dies durch einige Händler, die davon berichten, dass nicht wenige Mäster schlachtreife Tiere zurückhalten.

EU-Schweinepreise: Notierungen ziehen weiter an – Aussichten optimistisch.

Auch der europäische Schlachtschweinemarkt setzt seine freundliche Tendenz fort und die Notierungen ziehen auf breiter Linie weiter an.

Schlachtschweinepreise 2017 europaweit gestiegen

(AMI) – Im Jahr 2017 fielen die Preise für Schlachtschweine europaweit deutlich höher aus als im Jahr zuvor. Dies ermöglichten die zuvor gesunkenen Schweinebestände und entsprechend das etwas geringere Schweineangebot. Für Schlachtschweine der Handelsklasse E erhielten Landwirte im europäischen Durchschnitt mit 1,61 EUR/kg Schlachtgewicht (kalt), 10 % mehr als 2016. Die größten Preissteigerungen waren in den Niederlanden, Spanien und Österreich mit einem Plus von 11 % zu beobachten. Die Vergleichbarkeit der dargestellten Preise nach Angaben der EU-Kommission

ist nur bedingt gegeben, denn es handelt sich um Basiswerte ohne Einbeziehung von Bonuszahlungen, wie sie zum Beispiel in Dänemark üblich sind. Auch werden unterschiedliche Abliefermodi wie in Frankreich frei Hof oder in Deutschland frei Schlachthof nicht berücksichtigt. Doch für die Ableitung von Tendenzen können die Preise benutzt werden. Von Seiten des EU-Prognose-Ausschusses wird für 2018 gegenüber dem Vorjahr ein Rückgang der Preise für Schlachtschweine erwartet.

Tendenz:
Schlachtschwein: stabile bis festere Preise

Ferkelpreise: folgen anziehenden Schlachtschweinepreisen

Am Ferkelmarkt ist das Angebot ebenfalls nicht übermäßig und die Nachfrage überwiegend lebhaft. Auch zu den inzwischen gestiegenen Preisen lassen sich die Ferkel zügig vermarkten und werden teilweise noch gesucht. Durch den Schlachtschweinemarkt unterstützt, wird auch in der laufenden Woche mit weiteren Preisanstiegen gerechnet.

Tendenz:
Ferkel: festere Preise

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