Landesbetrieb Landwirtschaft Hessen

Marktinformation

Schlachtschweinepreise: ohne Bewegungen

Der vorausgegangene Preisabschlag um 3 Cent auf 1,42 €/Indexpunkt kam für viele Mäster sehr überraschend. Die Folge war ein zügigeres Abliefern von Schlachtschweinen.Weiterhin wird der Markt durch den fehlenden Schlachttag am 1ten Mai und einen impulslosen Fleischmarkt belastet. Trotzdem ließ die VEZG den Vereinigungspreis unverändert bei 1,42 €/Indexpunkt stehen.

EU-Schweinepreise: Die Notierungen zeigen sich uneinheitlich. Während in Deutschland der Preis schon in der Vorwoche zurückging, blieben in den meisten andere europäischen Staaten die Notierungen mehr oder weniger stabil.

ASP nur noch 300 km von Deutschland entfernt

Schon seit 2014 grassiert die Afrikanische Schweinepest (ASP) im Osten von Polen, der Tschechoslowakei und jüngst auch noch in Ungarn. Die Seuchenherde um z.B. Danzig sind nur noch 300 km von Mecklenburg-Vorpommern entfernt. Es mag einen erstaunen lassen, dass angesichts dieser Lage Polen seinen Schweinebestand sogar bis Ende 2017 um 7% ausbauen konnte und aktuell auch noch keine merklichen Exportprobleme für Schweinefleisch zu haben scheint. In Deutschland könnten aber nach Einschätzung des Marktexperten Dr. Hortmann-Scholten wichtige Exportmärkte wie China, Südkorea und Japan von heute auf morgen wegbrechen, wobei es egal ist ob die Pest erst bei Wildschweinen oder Hausschweinen ausbricht. Ein drastischer Schweinepreisverfall wäre die Folge. Hier sollten die entsprechenden Verträge noch schnellstens bilateral nachverhandelt werden. Denn in Ländern wie Kanada, die Ukraine oder Honkong könnte Deutschland weiter exportieren, solange es sich nur um einen Ausbruch bei Wildschweinen handelt. Sofern die Betriebe noch eine Ertragsausfallversicherung abschließen können, sollten sie dies möglichst tun.

Tendenz:

Schlachtschwein: stabile Preise

Ferkelpreise: laufen weiterhin seitwärts

Der Ferkelmarkt ist jetzt schon über mehrere Wochen ausgeglichen und es zeigen sich kaum Preisveränderungen zur Vorwoche. Die Nachfrage bzw. das Kaufinteresse ist durchschnittlich und das Angebot ebenfalls. Zunächst wird mit fortgesetzt unveränderten Preisen gerechnet. Bewegung beim Ferkelpreis dürfte erst mit steigenden Preisen am Schlachtschweinemarkt kommen, doch vorerst sieht es nicht nach spürbaren Preisveränderungen aus.

Tendenz:

Ferkel: stabile Preise

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