Landesbetrieb Landwirtschaft Hessen

Marktinformation

Schweinemarkt: Schon wieder Hauspreise

Da das Angebot an Schlachtschweinen als auch die Schlachtgewichte wieder zugenommen haben, gehen die größeren Schlachthöfe zu Hauspreisen über. Erwähnt wurden 1,36 € statt des aktuellen Vereinigungspreises von 1,40 €/kg SG. Marktbeobachter gehen davon aus, dass sich der kommende VEZG-Preis auf dem gegenwärtigen Hauspreisniveau einpendeln wird, zumal die Nachfrage schwach ist und sich der Fleischmarkt stockend zeigt. Regional wird sogar von Überhängen berichtet.

EU-Schweinepreise

Allgemein fallende Notierungen – Am europäischen Schlachtschweinemarkt sind in der laufenden Schlachtwoche fallende Notierungen an der Tagesordnung. Insbesondere in Belgien steht der Schweinepreis nach dem bestätigten Ausbruch der Afrikanischen Schweinepest (ASP) bei Wildschweinen unter Preisdruck. In den letzten Tagen machte den Schlachthöfen als auch den Erzeugern das saisontypisch gestiegene Angebot an Schlachtschweinen Schwierigkeiten. Das allein ist jedoch nach Einschätzung verschiedener Marktteilnehmer nicht der entscheidende Grund für den Umfang der jüngsten Preisrückgänge. Die aktuelle Situation nutzten vor allem führende deutsche Schlachtunternehmen für sich aus und drosselten ihre Schlachtungen, um Druck aufzubauen und ihre aktuell verlustreichen Margen zu verbessern. So gab die korrigierte deutsche Notierung laut ISN innerhalb von drei Wochen um 15 Cent nach. Auch in den Niederlanden purzelten die Preise, es waren in vier Wochen insgesamt 14 Cent.

Danish Crown – neue Eber-Maske

Danish Crown setzt ab dem 24.09.18 eine neue Maske für Eber ein. Wie schon bei der letzten Maskenänderung verwendet der Schlachthof keine eigene Maske, sondern nimmt die Tönnies-Ebermaske. Diese bezahlt die Schinken etwas schlechter, die höchsten Index-punkte gibt es nur noch im Gewichtsbereich zwischen 18,5 und 20 kg. Außerdem werden leichte Lachse und gute Bäuche etwas schlechter bezahlt. Schwere Eber ab 103 kg werden jetzt mit 1,5 IP/kg SG bestraft.

Tendenz Schlachtschwein: schwächere Preise

So tiefe Ferkelpreise hatten wir in dieser Zeit schon über 5 Jahre nicht mehr

Der Ferkelmarkt präsentiert sich aktuell hingegen etwas ausgeglichener. Die Vermarktung ist zwar weiterhin nicht ganz einfach, jedoch wird die Nachfrage inzwischen als weniger verhalten gesehen. Es wird erwartet, dass sich Angebot und Nachfrage in den nächsten Tagen aneinander angleichen werden und ein sehr niedriges aber vorerst stabiles Preisniveau erreicht ist.

Tendenz Ferkel: stabile Preise

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