Landesbetrieb Landwirtschaft Hessen

Marktinformation

Schweinepreis: erneut unverändert

Der Schweinemarkt sich ausgeglichen. Das Angebot an Schlachtschweinen bleibt begrenzt, jedoch bereitet der Fleischmarkt nicht zuletzt wegen des Ferienbeginns zunehmend Probleme.

Entsprechend versuchen einige Schlachtunternehmen Druck auf den Schweinepreis auszuüben. Bislang scheiterte dieses Vorhaben allerdings an den überschaubaren Stückzahlen.

EU-Schweinepreise

EU-Schweinepreise: Notierungen bewegen sich seitwärts – Lebendangebot im Süden rückläufig. Der Schlachtschweinemarkt präsentiert sich in der laufenden Schlachtwoche insgesamt völlig ausgeglichen. Die Notierungen in den EU-Mitgliedsländern bewegen sich mit Ausnahme Spaniens seitwärts. In Spanien setzt sich der saisonal bedingte Preisanstieg mit einem leichten Notierungsanstieg von korrigierten 1,6 Cent weiter fort. Spaniens Position an erster Stelle im europäischen Preisgefüge der fünf größten Schweine haltenden Länder ist somit weiter unangefochten.

Immer mehr Sauenhalter geben auf

Der Schweinebestand in Deutschland sinkt kontinuierlich. Zum Stichtag am 3. Mai 2017 wurden laut Statistischem Bundesamt (Destatis) in der Bundesrepublik 27,1 Mio. Schweine gehalten. Das waren 1 % bzw. rund 276 000 Tiere weniger als bei der letzten Zählung im November 2016. Unter dem Strich ist es der niedrigste Schwienebestand seit November 2010. Am deutlichsten vermindert sich die Zahl der Mastschweine. Hier sank der Bestand um 3,5 % (– 423.000) auf rund 11,8 Mio. Tiere. Bei den Zuchtschweinen betrug der Bestandsrückgang 0,8 % auf nunmehr rund 1,9 Mio. Tiere. Noch deutlicher als der Tierbestand sank die Anzahl der Betriebe mit Schweinehaltung. Gegenüber der Erhebung im November 2016 ging die Zahl der Betriebe um 2,7 % (– 700) auf 23.800 zurück. Besonders deutlich zeigte sich ein Strukturwandel bei Betrieben mit Sauenhaltung, deren Zahl im selben Zeitraum um 4,3 % (– 400) abgenommen hat. Im Mai 2017 wurden nur noch 8.400 Betriebe mit dieser Produktionsrichtung erfasst.

Tendenz

Schlachtschwein: stabile bis leicht schwächere Preise

Ferkelpreis

Kündigt sich jetzt die Marktwende an?

Der Handel mit hessischen Ferkeln ist nicht mehr ganz so flott wie in den zurückliegenden Wochen. Ganz vereinzelt wird in manchen Regionen von einer stockenden Vermarktung gesprochen, doch lässt sich bisher das vorhandene Angebot noch vollständig absetzen. Die angebotenen Mengen bleiben dabei überschaubar, für den Bedarf sind sie aber problemlos ausreichend.

Tendenz

Ferkel: behauptete Preise

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