Landesbetrieb Landwirtschaft Hessen

Marktinformation

Schweinepreis: stabilisiert sich vorläufig

Obwohl das Angebot an Schlachtschweinen relativ umfangreich ausfällt, scheint sich der Markt zu stabilisieren. Die Wochenschlachtungen liegen noch über der Marke von einer Million.

Bei diesen niedrigen Erzeugerpreisen scheint das aber weniger ein Problem zu sein, da die „Rote Seite“ gerade im Herbst gern ihre Schlachtzahlen hochfahren, um die Festkosten zu senken. Allerdings verunsichert die ASP in Belgien den Markt sorgt im Gegenzug für einen leichten Preisdruck.

EU-Schweinepreise: Nachdem die Notierungen europaweit nachgaben scheinen sich die Märkte wieder zu stabilisieren. Mitschuld an den Preisrückgängen hatte sicherlich die massive Hauspreispolitik deutscher Schlachtunternehmen aber auch die saisonal hoch ausfallenden Stückzahlen.

Niedrige Rohproteingehalte im Getreide sorgen für weiter steigende Futterkosten

Erst eine schlechte Ernte wegen der langanhaltenden Trockenheit und mangelnder Niederschläge, dann ein Schweine- und Ferkelmarkt mit ruinösen Preisen für die Erzeuger und jetzt nach ersten Auswertungen auch noch niedrigste Rohproteingehalte im Getreide. Letzteres ist deswegen so schlecht, da in diesem Fall dem ohnehin schon recht teuren Getreide vermehrt noch teurere Proteinträger wie Soja- oder Rapsschrot substituiert werden müssen, als in „normalen“ Jahren. In Hessen lag die durchschnittlichen Rohproteingehalte bei Weizen, Gerste und Triticale auf Basis 88% TM durchweg unter 10% und damit weit unter dem DLG-Niveau. Nur der ohnehin proteinarme Roggen bewegte sich etwa im Normalbereich. Verantwortlich hierfür war der trockene Sommer, der dem Jahrhundertsommer 2003 in nichts nachstand. Die so entstehenden noch höheren Futterkosten belasten die Betriebe neben dem miserablen Schweinemarkt zusätzlich immens.

Tendenz Schlachtschwein: stabile Preise

Ferkelpreis: entspannt sich etwas

Der Handel mit Ferkeln nimmt im Vergleich zu den Vorwochen wieder leicht zu, da die Mäster davon ausgehen, dass die Tiefpreisphase bald vorbei ist. Von einer echten Trendwende im Ferkelmarkt kann zwar noch nicht gesprochen werden, jedoch gehen Marktbeobachter davon aus, dass in den kommenden Wochen steigende Preise wahrscheinlich sind.

Tendenz Ferkel: stabile Preise

Durch die weitere Nutzung dieser Webseite stimmen Sie der Verwendung von Cookies zu. Datenschutzerklärung

Die Cookie-Einstellungen auf dieser Website sind auf "Cookies zulassen" eingestellt, um das beste Surferlebnis zu ermöglichen. Wenn du diese Website ohne Änderung der Cookie-Einstellungen verwendest oder auf "Akzeptieren" klickst, erklärst du sich damit einverstanden.

Schließen