Landesbetrieb Landwirtschaft Hessen

Marktinformation

Jungbullenpreise ziehen weiter an

Das Angebot an Jungbullen bleibt am Rindermarkt weiterhin knapp. Infolgedessen konnten die Jungbullen in dieser Woche höhere Preisforderungen erzielen.

In Abhängigkeit von der Qualitätsstufe zogen die Preise gegenüber der Vorwoche um ca. 3 Cent/kg an. Der EU-Durchschnittspreis für Jungbullen der Handelsklasse R3 kletterte um 1,75 Euro bzw. 0,5% auf 3,75 Euro/kg. Mit einem Plus von 1,2% trugen Deutschland und Österreich am stärksten zu diesem Preisanstieg bei. Auch bei den Kühen und Fersen ist das Angebot saisonbedingt überaus knapp. Ausreichende Stückzahlen sind in keiner Region Deutschlands verfügbar. In der Folge fallen auch hier die Preisforderungen höher aus.

Tendenz: In der kommenden Berichtswoche ist weiterhin mit festen Notierungen zu rechnen.

Kälber:

Aufgrund der saisontypischen Nachfrageschwäche verläuft der Absatz an die Kälbermäster in ruhigen Bahnen. Die Preise für einwandfreie HF-Kälber können ihr Niveau der Vorwoche nicht ganz halten. Auch Mastkreuzungen geben preislich etwas nach. Dabei ist die Spanne der Meldungen durchaus beträchtlich. Für die laufende Woche wird in der Tendenz mit weiteren Preisrücknahmen gerechnet.

Tendenz: Die Marktbeteiligten rechnen mit rückläufigen Preisen.