Landesbetrieb Landwirtschaft Hessen

Marktinformation

Schlachtschweinepreise: Infolge stabil

Inzwischen ist die Marktlage bei den Schlachtschweinen annähernd ausgeglichen. Das Angebot ist zwar noch relativ umfangreich, doch steht dem eine relativ lebhafte Nachfrage gegenüber.

Es könnte sein, dass die Feiertage zum Monatswechsel den Markt beeinflussen. Tatsache ist aber, dass ab November die Fleischnachfrage im Normalfall zunimmt. Erzeuger könnten sich dann durchaus einen freundlichen Trend bei den Preisen vorstellen.

EU-Schweinemarkt

Der europäische Schlachtschweinemarkt konnte sich nach einer mehrwöchigen Phase der Preisschwäche endlich wieder stabilisieren. Viele Notierungen behaupteten sich auf dem erreichten Niveau.

USA: Schweinebestand auf Rekordhoch

(AMI) Im September 2017 wurde in den USA der bislang höchste Schweinebestand seit Aufzeichnungen der Quartalserhebung im Jahr 1988 ausgewiesen. Mit einer Herde von 73,5 Mio. Schweinen gab es einen gegenüber dem Vorjahr um 3 % (+1,7 Mio. Tiere) aufgestockten Gesamtschweinebestand. Das im Zeitraum vom Juni bis August erfasste Ferkelaufkommen vergrößerte sich gegenüber dem Vorjahr um 2 %. US Marktanalysten werten die Daten zu den Sauenbeständen für die Produktionsprognosen weniger brauchbar als die Leistungsentwicklung, die stetig sich verbesserte auf zuletzt 10,65 geborene Ferkel je Wurf. Aktuell liegen die Schweinepreise in den USA bei unter 1,00 €/kg SG.

Tendenz:
Schlachtschwein: stabile Preise

Ferkelpreise: Hier scheint nun auch endlich die Bodenbildung abgeschlossen zu sein

Die Ferkelpreise haben nun nach einer längeren Abwärtsbewegung ebenfalls die Bodenbildung vollzogen. Zumindest in Hessen ist das aktuelle Angebot an Ferkeln eher unterdurchschnittlich und die Vermarktung verläuft hier momentan reibungslos. Solange die Mastschweinepreise auf ihrem derzeitigen doch sehr stabilen Niveau von 1,50 €/kg SG verharren, wird sich voraussichtlich der Ferkelmarkt auch nur wenig bewegen.

Tendenz:
Ferkel: stabile Preise