Landesbetrieb Landwirtschaft Hessen

Marktinformation

Schlachtschweinepreise: wieder im Aufwärtstrend

Der Schweinemarkt zeigt sich mit einem Plus von 3 ct auf nun 1,33 E/kg SG wieder von seiner freundlichen Seite. Die angebotenen Stückzahlen an Schlachtschweinen reichen sogar häufig nicht aus um die Nachfrage der „Roten Seite“ zu decken.

Sogar zusätzliche Stückzahlen lassen sich unproblematisch am Markt platzieren. Beim Fleischhandel wird nach der Karnevalszeit mit zusätzlichen Impulsen gerechnet. Die Erzeuger rechnen mit festeren Preisen.

EU-Schweinepreise: Stimmung hellt sich weiter auf

Der europäische Schlachtschweinemarkt stabilisiert sich in der vergangenen Schlachtwoche auf dem erreichten Niveau. Der Preisdruck der vergangenen Wochen hat sich inzwischen aufgelöst.

Schweinebestand wieder gestiegen

Zum Stichtag 3. November 2017 wurden nach vorläufigen Daten des Statistischen Bundesamtes 27,5 Mio. Schweine in Deutschland gehalten. Damit ist der Schweinebestand gegenüber Mai 2017 um 1,4 % oder rund 378 000 Tiere gestiegen. Zuvor hatte er seit November 2014 von rund 28,3 Millionen Schweinen auf 27,2 Millionen im Mai 2017 stetig abgenommen. Der aktuelle Anstieg lässt sich vor allem auf den Zuwachs bei den Mastschweinen (+ 2,8 %) zurückführen. Damit liegt die Anzahl der Mastschweine aktuell bei 12,2 Millionen Tieren.

Die Zahl der schweinehaltenden Betriebe war im Gegensatz zu den Beständen mit – 1,5 % gegenüber Mai 2017 auf 23 500 weiterhin rückläufig. Im November 2015 hatte es noch gut 25.700 schweinehaltende Betriebe in Deutschland gegeben, im November 2016 rund 24 400.

Tendenz:
Schlachtschwein: festere Preise

Ferkelpreise: werden in der laufenden Woche ebenfalls anziehen

Der hessische Ferkelhandel präsentiert sich jahreszeittypisch mit einer oft regen Nachfrage aber einem nur kleineren Angebot. Die Vermarktung läuft zügig und ohne größere Probleme. Die positiven Impulse vom Schlachtschweinemarkt beflügeln auch den Ferkelmarkt, da die Einstallbereitschaft der Mäster deutlich anzieht. Nur die Vermarktung von Kleinstpartien gestaltet sich schwierig.

Tendenz:
Ferkel: festere Preise