Landesbetrieb Landwirtschaft Hessen

Marktinformation

Schlachtschweinemarkt: Überhänge sind abgebaut

Die Überhänge am Schlachtschweinemarkt sind jetzt abgebaut und der Markt präsentiert sich ausgeglichener. Obwohl die Schlachtgewichte weiterhin recht hoch sind wird in manchen Regionen schon von einem knapperen Angebot berichtet.

Zu den Niedrigpreisen liefen die Schlachtbänder auf hohem Niveau, um möglichst viel billig erstandene Ware einzulagern. Auch wenn vom Fleischmarkt noch keine entsprechenden Impulse kommen, denken die Erzeuger schon an anziehende Preise.

EU-Schweinepreise: Märkte stabilisieren sich – Hauspreise sind in Deutschland kein Thema mehr.  Am europäischen Schlachtschweinemarkt wirken in der laufenden Schlachtwoche die zuletzt in Deutschland gezahlten Hauspreise noch nach. Wieder pendelten in der vergangenen Woche fast alle Notierungen nochmals zurück.

Vorwürfe Russlands zur ASP haltlos

(AgE) Die EU-Kommission hat die Vorwürfe Russlands zurückgewiesen, die Afrikanische Schweinepest (ASP) hätte sich von der EU nach Russland ausgebreitet. Die EU-Daten belegen eindeutig einen Ausbreitungsweg von Afrika über Georgien nach Russland, in die Ukraine und dann nach Osteuropa. Offenbar versuche Russland mit diesem Vorwurf, die Aufrechterhaltung der Handelsbeschränkungen, trotz des WTO-Urteils, aufrecht zu erhalten, so die EU. Ungeachtet der Differenzen lud EU-Gesundheitskommissar Vytenis Andriukaitis Russland erneut zur Zusammenarbeit und zum Datenaustausch ein.

Tendenz:
Schlachtschwein: mindestens stabile Preise

Ferkelpreis: Talsohle offensichtlich erreicht

Am hessischen Ferkelmarkt zeigen sich Angebot und Nachfrage relativ ausgeglichen. Die Vermarktung gestaltet sich völlig unproblematisch und meistens zügig. Ohne entsprechende Impulse vom Schlachtschweinemarkt sind vorläufig aber noch keine Preissteigerungen zu erwarten, Preisabschläge hingegen auch nicht.

Tendenz:
Ferkel: stabile Preise