Landesbetrieb Landwirtschaft Hessen

Ökologischer Pflanzenbau

Der ökologische Pflanzenbau verzichtet auf leicht lösliche Mineraldünger und chemischen Pflanzenschutz. Die Ernährung der Kulturpflanzen muss daher über den Boden erfolgen. Erhalt und Förderung der Bodenfruchtbarkeit sind deshalb die zentralen Anliegen im ökologischen Ackerbau. Eine an den Standort angepasste, vielfältige Fruchtfolge ist unentbehrlich für eine ausreichende Humus- und Nährstoffversorgung, gute Bodenstruktur, die Gesundheit der Kulturpflanzen und die Regulierung von Unkräutern. Stärker als im integrierten Landbau sind Regeln der Fruchtfolgegestaltung zu berücksichtigen, denn Fehler können kaum durch den Einsatz von externen Produktionsmitteln kompensiert werden.

Auf den folgenden Seiten finden Sie Informationen zu den Themen Pflanzenzüchtung, Bodenbearbeitung, Düngung und Pflanzenschutz.

Aktuelles

 

Lagerung von Ackerbohnen

Um eingelagerte Ackerbohnen vor Verderb zu schützen, sollte deren Wassergehalt, wie bei Getreide, bei ca. 14 % liegen. Bei Saatgut sind eher 15 % anzustreben, um eine gute Keimfähigkeit zu gewährleisten.

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Eiweißversorgung mit Sojabohnen aus Hessen

Der Sojaanbau ist dank der fortschreitenden Züchtung und Etablierung frühreifer Sorten weiter auf dem Vormarsch. In Hessen hat die Sojabohne vornehmlich im wärmeren Süden Einzug in die Fruchtfolgen gehalten.

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Anforderungen an den ökologischen Pflanzenbau

Hier sind die Inhalte der Öko-Verordnung zusammengefasst, welche die wesentlichen Anforderungen für den ökologischen Pflanzenbau darstellen.

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Unkraut mechanisch regulieren - Zwei Feldtage in Südhessen mit innovativen Geräten

Anfang Juni veranstaltete die Hessenwasser GmbH & Co. KG zusammen mit dem Landesbetrieb Landwirtschaft Hessen (LLH), der Vereinigung Ökologischer Landbau (VÖL) sowie dem Regionalbauernverband Starkenburg (RBV) zwei Feldtage zum Thema „Neue Wege in der Unkrautregulierung“.

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Verschütten statt Spritzen - Leguminosentag zur mechanischen Bekämpfung

Die Möglichkeiten zur mechanischen Unkrautbekämpfung waren das Thema des 4. Hessischen Leguminosentages des LLH, der in diesem Jahr in Zierenberg stattfand.

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Öko-Silomais: Spitzenerträge über vier Jahre

Zum vierten Mal in Folge führte der Landesbetrieb Landwirtschaft Hessen (LLH) in Zusammenarbeit mit der Universität Kassel im Jahr 2017 den Landessortenversuch Öko-Silomais durch. Dr. Thorsten Haase vom Ökoteam des LLH berichtet von den vierjährigen Ergebnissen.

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Sehr gute Erträge bei Öko-Ackerbohnen

Der Ertrag der geprüften Ackerbohnensorten lag 2017 im Mittel beider Öko-Versuchsstandorte bei rund 56 dt/ha.

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Körnerleguminosen erfolgreich aussäen

Mit angepasster Aussaattechnik gelingt der homogene Feldaufgang von Körnerleguminosen. Entscheidend sind Standraumverteilung und Ablagetiefe.

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Sortenschutz für LLH-Leindotterzüchtung

Das Bundessortenamt erteilte kürzlich den Sortenschutz für die Leindottersorte EICA, die am Landwirtschaftszentrum Eichhof bereits in den 1980er Jahren unter der Leitung von Dr. Frieder Morgner gezüchtet wurde.

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Rückblick: Hochschultag Witzenhausen 2017

Wege zu einem verbesserten Management in der Ökologischen Tierhaltung - Seit 2007 findet an der Universität Kassel-Witzenhausen ein gemeinsamer Hochschultag mit dem Landesbetrieb Landwirtschaft Hessen (LLH) statt. In diesem Jahr stand die Frage nach den Möglichkeiten für ein verbessertes Management in der Ökologischen Tierhaltung im Mittelpunkt des Seminartages.

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Ökogetreide brachte 2017 sehr gute Erträge

Öko-Ackerbauern benötigen Sortenempfehlungen, die unter den Bedingungen des Ökologischen Landbaus gewonnen wurden, denn: Die Einschätzung der Leistungsfähigkeit von Sorten, wie sie der Beschreibenden Sortenliste zu entnehmen sind, basieren auf Versuchen, die z.B. bei der Düngung der konventionellen Praxis entsprechen.

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Steinbrandbefall im Ökolandbau erkennen und vermeiden

Im Ökolandbau gehört der Steinbrand zu den gefährlichsten Getreideerkrankungen. Wenn Ihr Weizen, Dinkel oder Triticale unangenehm „riecht“ bzw. schwarz ist, sollten Sie die jeweiligen Partien auf jeden Fall untersuchen lassen.

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